Dubai-Barcelona-Mexiko
Älter als 7 Tage

Emirates richtet sich in Iberias Vorgarten ein

Emirates Boeing 777-300ER
Emirates Boeing 777-300ER, © Emirates

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BARCELONA - Emirates darf noch in diesem Jahr Nonstop-Flüge von Barcelona nach Mexiko-Stadt anbieten. Das spanische Verkehrsministerium erwartet sich dadurch eine Aufwertung El Prats als internationales Drehkreuz und bessere Verbindungen nach Asien über Dubai. Iberia dürfte der Schritt nicht gefallen.

Dank "exzellenter Beziehungen zwischen den Luftfahrtbehörden beider Länder" war es laut spanischem Verkehrsministerium möglich, Emirates die Sondergenehmigung für den Gabelflug Dubai-Barcelona-Mexiko-Stadt zu erteilen.

Noch 2018 will die Golfairline die tägliche Verbindung in ihren Flugplan aufnehmen. Bis zu 150.000 Passagiere könnten dieses bisher einzige Direktflugangebot zwischen den beiden Städten nach Schätzungen der spanischen Luftfahrtbehörde jährlich nutzen.

Der Gabelflug kommt so demnach der katalanischen Wirtschaft zugute und wertet El Prat als internationales Drehkreuz auf. Damit passt er exakt zum Masterplan des Flughafenbetreibers Aena, den er 1999 für El Prat vorgestellt hat - und der die internationale Stellung des Flughafens verbessern will.

Unbeliebte Praxis

Auch die Verbindung zu asiatischen Zielen sieht die spanische Luftfahrtbehörde durch den Schritt gestärkt: Emirates wird die Städte Barcelona und Dubai direkt verbinden. Von dort aus haben die Passagiere Anschluss etwa nach Manila oder Mumbai.

Iberia dürfte von dem Zugeständnis des spanischen Transportministeriums alles andere als begeistert sein. Die Fluglinie der International Airlines Group (IAG) bietet ebenfalls eine Verbindung von Barcelona nach Mexiko-Stadt an - allerdings mit Zwischenstopp in Madrid.

Auch US-Airlines sind Aktivitäten der Golfairlines unter fünfter Freiheit nach Mittelamerika und in die USA ein Dorn im Auge. Emirates bietet bereits Flüge von Athen nach New York und von Mailand nach New York an. Konkurrent Qatar Airways hat im Januar 2018 zugesagt, auf Verkehrsspangen in die USA zu verzichten.
© aero.de (boa) | Abb.: Aena | 14.03.2018 12:17

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Beitrag vom 16.03.2018 - 06:20 Uhr
Neide nicht war natürlich gemeint.
Beitrag vom 16.03.2018 - 06:19 Uhr
@FreuquentC
Wo, im Sand fischen? Und da ist mit ähnlichen Passagierzahlen zu rechnen ?
Wo soll im Sand gefischt werden?
EK macht was andere nicht können. Und jeder Passagier auf der Strecke ist ein Gewinn für alle, wie es @AAZ geschriebenhat.
Aber warum betätigt sich hier wieder das Sprichwort. Neid und Missgunst ist die höchste Form der Anerkennung.

Ich neide. Find's aber nicht in Ordnung.
Beitrag vom 15.03.2018 - 18:44 Uhr
@A320Fam schrieb,
Wo, im Sand fischen? Und da ist mit ähnlichen Passagierzahlen zu rechnen ?
Wo soll im Sand gefischt werden?
EK macht was andere nicht können. Und jeder Passagier auf der Strecke ist ein Gewinn für alle, wie es @AAZ geschriebenhat.
Aber warum betätigt sich hier wieder das Sprichwort. Neid und Missgunst ist die höchste Form der Anerkennung.


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