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Emirates A380 ab 2020 mit Premium Economy

Emirates Airbus A380 auf der Dubai Airshow 2017
Emirates Airbus A380 auf der Dubai Airshow 2017, © Airbus

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DUBAI - Emirates-Chef Tim Clark hat einen Ausblick auf die Kabinenplanung der Airline gegeben. In dem durch Emirates am Donnerstag veröffentlichten Gespräch sagte Clark, dass die jüngsten, nachbestellten Airbus A380 mit einer neuen Premium Economy Class ausgestattet werden.

Die ersten sechs Flugzeuge wird Airbus demnach 2020 liefern. Emirates hatte im Januar zunächst 20 weitere A380 bestellt und 16 Optionen vereinbart, die Clark "eher früher als später" einlösen will.

An Bord der neuen Flugzeuge werde ein modernisiertes Unterhaltungssystem installiert, das zielgruppengerechter in noch mehr Sprachen angeboten werde. Neben chinesischen und amerikanischen Programmen plane Emirates auch mehr sogenannte Bollywood-Filme aus Indien, sagte Clark.

Außerdem werde die Bordunterhaltung und Verpflegung nachfragerechter an die Alters- und Sozialstruktur der Passagiere angepasst. Dazu zählten auch ausreichend große Portionen und mehr Auswahl an Gerichten, nicht nur in den Top-Klassen, wo man die Duschen überarbeiten werde.

Emirates will nach den Worten ihres Chef auch in der regulären Economy Class Sitzmaterial und -komfort, etwa durch neue Fußstützen, verbessern. Man werde nicht nur die Premium-Kabinen aufwerten, sondern auch die klassische Economy Class.

Fensterlose Zukunft

Für die fernere Zukunft in 20 Jahren sagt Tim Clark Langstreckenflugzeuge völlig ohne Kabinenfenster für die Passagiere voraus. Man werde innen aber trotzdem virtuelle Fensterblicke per Kamera einspielen, wie in der Emirates-First-Class in den Innensuiten der Boeing 777.

Man könne bis zu 50 Prozent des Strukturgewichts sparen, falls ein Kohlefaser-Rumpf gar keine Unterbrechungen durch Fensteröffnungen mehr hat, rechnete Clark vor. Künftige Jet-Generationen werden, laut Clark, auch schneller fliegen und Langstrecken mit sehr hohem Unterschall-Tempo bewältigen.

Kommende Triebwerke könnten durch keramische Bauteile besser und länger die Hitze bei hoher Leistung vertragen, sagte der Airline-Chef in dem Gespräch.
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke | Abb.: Airbus | 03.05.2018 16:44

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Beitrag vom 04.05.2018 - 14:08 Uhr
Na, das sind doch Nachrichten, auf die ich als zukünftiger Rentner nur gewartet habe.

Noch ein paar Jahre ist es hin, dann werden die Lebensversicherungen in hoffentlich üppiger Höhe ausbezahlt, dann geht es unverzüglich los mit dem Reisen um die Welt, zu exotischen Destinationen, dann gern auch mit Emirates!

Was erwartet den Senior unter den Fluggästen an Bord? Ausgewählte Sendungen von ARD und ZDF mit unzähligen Ärzte-Förster-Nonnenserien bis zum Abwinken, ein Traum, wie zu Hause, Musiksendungen aus dem Mutantenstadl mit hohen Jodelanteilen und natürlich zielgruppengerechte Speisen wie böhmische Zwiebelsuppe oder schwäbischen Fettkrustenbraten, auf Wunsch auch gern püriert aus der Schnabeltasse, für die weniger fitten unter uns Pensionären.

Wozu brauchen wir da noch Fenster? Ich freu mich schon!
Beitrag vom 04.05.2018 - 13:47 Uhr
«Außerdem werde die Bordunterhaltung und Verpflegung nachfragerechter an die Alters- und Sozialstruktur der Passagiere angepasst.»

Eigenartige Aussage. Was bedeutet denn eine an die "Sozialstruktur angepasste Verpflegung"? In der Economy gibt es dann fettige Pommes, einen Burger und zum Nachtisch einen Donut? Halt das was man sich als Unterschichtenessen so vorstellt?

Pommes und Burger sind zuberetungsseitig schlecht darstellbar. Unterschichtenessen? Bei uns in B sind Burger gerad mächtig en vogue!

Scherz beiseite. Man kann schon feststellen, welches Publikum wo hin fliegt und was die Präferenzen sind. Ältere Menschen aus Indien hätten es gerne so wie zu Hause, während die Kunden der Mittelschicht auf dem Weg zu den Malediven es durchaus extravagant hätten. Nützt ja nichts, wenn die Tabletts halbvoll zurückkommen oder dann in den Foren gemeckert wird. Grobe Ausrichtung nach Zielgebieten gibt es ja heute schon, das wird jetzt bloß noch mehr feingetunt. Sehe da kein Problem, eher im Gegenteil.
Beitrag vom 04.05.2018 - 12:03 Uhr
«Außerdem werde die Bordunterhaltung und Verpflegung nachfragerechter an die Alters- und Sozialstruktur der Passagiere angepasst.»

Eigenartige Aussage. Was bedeutet denn eine an die "Sozialstruktur angepasste Verpflegung"? In der Economy gibt es dann fettige Pommes, einen Burger und zum Nachtisch einen Donut? Halt das was man sich als Unterschichtenessen so vorstellt?


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