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A380-Ende kostet 229 Jobs in Varel

Airbus A380
Airbus A380, © Airbus

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VAREL - Durch das Aus für den Großraumjet Airbus A380 fallen in Varel im Kreis Friesland 229 Arbeitsplätze beim Zulieferer Thyssenkrupp Aerospace weg.

Der Standort Varel werde Ende März 2021 geschlossen, sagte ein Sprecher von Thyssenkrupp Materials Services am Donnerstag in Essen und bestätigte einen Bericht der Oldenburger "Nordwest-Zeitung". Es gebe Gespräche mit der Arbeitsnehmerseite über eine möglichst sozialverträgliche Lösung.

Thyssenkrupp hatte den Standort Varel 2010 eingerichtet, um dem dortigen Werk der Airbus-Tochter Premium Aerotec bei der Produktion von A380-Teilen mit Logistik und Lagerung zuzuarbeiten.

"Bedauerlicherweise entfällt mit dem Ausbleiben der Aufträge für den A380 jedoch die Grundlage für einen langfristigen, wirtschaftlichen Betrieb der Produktions- und Logistikkapazitäten in Varel", sagte der Sprecher. Eine Sprecherin von Premium Aerotec in Augsburg bestätigte das Auslaufen der Kooperation mit Thyssenkrupp in Varel.

Airbus hatte im Februar 2019 angekündigt, die Produktion des weltweit größten Passagierflugzeugs einzustellen. Die Nachfrage nach dem doppelstöckigen Langstreckenflieger, der bis 853 Passagiere fasst, sei zu gering.

Die letzten zwei Maschinen sollen 2021 ausgeliefert werden. Am Bau des A380 sind im Norden auch Werke in Nordenham, Bremen, Stade und Hamburg beteiligt.
© dpa | 16.01.2020 13:24


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