"Eine Welt von Alitalias"
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Müller warnt vor zu viel Staat im Airlinesektor

Christoph Müller
Christoph Müller, © IATA

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HAMBURG - Der deutsche Airline-Manager Christoph Müller hat Erfahrung mit Fluggesellschaften im Staatsbesitz nachdem er Chefposten unter anderem bei Malaysia Airlines bekleidet hat. Jetzt wendet sich Müller vehement gegen die Beteiligung von Regierungen an Airlines in der Corona-Krise.

"Das wäre sehr gefährlich, wenn Staaten Anteile von Airlines übernehmen die zuvor privatisiert waren", warnte Müller jetzt in einer von der Branchenorganisation APEX mitveranstalteten Online-Tagung.

"Das sind dann die gleichen Leute, die über Verkehrsrechte zwischen zwei Staaten entscheiden und gleichzeitig direkten Einfluss auf die Airline haben", so Müller, der als Berater arbeitet und selbst Investor ist.

Regierungen könnten nur während der Krise einige Monate oder ein Jahr zu überbrücken helfen. Wenn Politiker im Aufsichtsrat säßen würde dies institutionelle Investoren abschrecken, die die Airlines aber unbedingt benötigten. Dies, so Müller, führe zu "einer Welt von Alitalia", die niemand wolle.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 04.05.2020 13:25

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Beitrag vom 05.05.2020 - 21:31 Uhr
Wer bitte schön ist Christoph Müller, der "Berater und Investor", daß ihm hier ein ganzer Artikel voller Bullshit-Phrasen gewidmet wird? Das ist doch genau dieses Brainwash-Gelaber, das komplett substanzlos ist, aber den Menschen seit Jahrzehnten eingetrichtert wird. Wofür benötigen Airlines institutionelle Investoren? Damit diese zu Beginn einer unverschuldeten Krise den Unternehmenswert durch ihre Verkäufe halbieren? Damit diese während einer Krise komplett abtauchen, anstatt ihre Verantwortung wahrzunehmen? Oder wofür?
Beitrag vom 05.05.2020 - 09:02 Uhr
"Das sind dann die gleichen Leute, die über Verkehrsrechte zwischen zwei Staaten entscheiden und gleichzeitig direkten Einfluss auf die Airline haben", so Müller

Stimmt, wobei ich eher die Gefahr einer noch tiefgreifenderen Kungelei unter Kumpeln sehe, als das hierzulande eh schon der Fall ist.
Beitrag vom 04.05.2020 - 23:19 Uhr
Am einfachsten holt man sich Geld am freien Markt, dann muss man solche Diskussionen nicht führen.

Auch große und eigentlich gesunde Airlines bekommen dort nicht was sie brauchen. Zumal nur Staaten eine fast unbeschränkte Liquidität genießen.


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