Covid-19-Krise
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Mitsubishi hadert mit M100 Spacejet

Mitsubishi M90 Spacejet
Mitsubishi M90 Spacejet, © MHI

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TOKIO - Mitsubishi halbiert wegen der Covid-19-Krise das laufende Projektbudget für seinen neuen Regionaljet. Die Arbeiten an einer geplanten "Light"-Version für den US-Markt werden ganz ausgesetzt.

Sieben Jahre hinkt der Mitsubishi Regional Jet dem Zeitplan hinterher - das EIS ist jetzt für 2021 anvisiert. Derzeit steckt Mitsubishi mit Prototypen des 2019 in "M90 Spacejet" umgetauften Programms noch in der Flugerprobung. Im März erweiterte mit dem FTV10 ein Flugzeug in "Zertifizierungskonfiguration" die Testflotte.

Wegen Corona "müssen wir unsere nächsten Schritte überdenken", sagte Mitsubishi Heavy Industries (MHI) Vorstandschef Seiji Izumisawa bei einem Bilanztermin. Die laufenden Entwicklungsausgaben für den 92-Sitzer M90 hat MHI halbiert - und für einen Ableger ganz gestrichen.

Die Entwicklung des für 2024 erwarteten M100 Spacejet liegt vorerst auf Eis. MHI hat die M100 als 84-Sitzer auf Scope Clauses in den Tarifverträgen der US-Airlinebranche maßgeschneidert. Derzeit würden die Folgen der Covid-19-Krise für die potenzielle M100-Nachfrage analysiert, teilte das Unternehmen mit.
© aero.de | 13.05.2020 15:51


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