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EASA spricht sich für freien Mittelsitz aus

Lufthansa Kabine
Lufthansa Kabine, © Lufthansa Group

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KÖLN - Die europäischen Sicherheitsbehörden haben für den Flugbetrieb in Corona-Zeiten freie Plätze zwischen den Passagieren im Flugzeug empfohlen.

So sollten - wann immer möglich - einzelne Sitze oder ganze Reihen zwischen den besetzten Plätzen freigelassen werden, um den notwendigen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zumindest annähernd gewährleisten zu können, schreibt die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) gemeinsam mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in einer Handreichung für Fluggesellschaften.

Wo das aufgrund der Auslastung der Flugzeuge nicht möglich sei, sollten andere Maßnahmen getroffen werden.

Außerdem empfehlen die Behörden sowohl dem Bordpersonal als auch Fluggästen, Schutzmasken zu tragen und regelmäßig die Hände zu waschen, um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden. Verabschieden sollten sich Reisende von Begleitern bereits außerhalb des Terminals.

Das Gutachten ist auf Bitten der EU-Kommission entstanden, die mit einem entsprechenden Hygiene-Konzept den Tourismus innerhalb Europas vorsichtig wieder ankurbeln will.
© dpa-AFX, aero.de | 21.05.2020 18:02

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Beitrag vom 24.05.2020 - 16:25 Uhr
Hört man auf die ewigen Bedenkenträger, wie mein Vorredner,

Naja, die Verantwortungslosen Hasardeure und Profiteure haben die verantwortlich Handelnden schon seit jeher "Bedenkenträger" genannt - um sich, wenn die Sache hinterher tatsächlich schiefging, zu beschweren, dass diese nicht laut und nicht überzeugend genug gewarnt hatten :)

so kann man das Geschäft ganz einstellen, denn so läßt sich keine Airline profitabel betreiben.

Zuminest nicht zu den Preisen wie vor Corona. Passt man die Preise an, muss man Einnahmen > Ausagaben erfüllen um wieder profitabel zu werden.

Da wir auf absehbare Zeit keine Impfmittel haben werden und auch keine Medikamente und es sich sowieso herausstellt, daß sich SarsCov2 ähnlich einer Influenza darstellt, und wir dagegen in der Vergangenheit auch keine Einschränkungen hatten ist nicht einzusehen weshalb hier jetzt plötzlich alles anders gehandhabt werden soll.

Dieser Satz ist in mehrfacher Hinsicht unlogisch:
Gerade dass wir weder Impfung noch Heilmittel kennen, unterschiedet SarsCov2 von Influenza.
Von daher erklärt dieser Satz - sofern man ihn korrekt durchdenkt - warum Corona anders als Influenza gehandhabt wird.
Im Übrigen weltweit.

Das Leben ist ein Risiko. Mit SarsCov2 ist jetzt ein weiteres hinzugekommen. Jetzt heißt es um so mehr selbst zu verantworten ob man sich dem Leben und seinen Risiken aussetzt, oder einfach zuhause bleibt.

Ja, nur dummerweise erhöht man durch das sich aussetzen von Risiken (erhöhte Verbreitung) auch das Risiko für Personen, die zuhause bleiben, da auch diese sich versorgen (lassen) müssen, zum Arzt müssen, etc.

SarsCov2 ist jetzt nach Sars in 2003 das erste mal, daß man wegen der Erkrankung eine Pandemie ausgerufen hat, alles analysiert und nachverfolgt. Hätte man dies auch bei den Influenzawellen der vergangenen Jahre getan, hätte man vermutlich ähnliche Erfahrungen gesammelt in Bezug auf Ansteckungsgefahr bei Großereignissen, oder in Pflegeheimen etc.

Sicher, nur gibt es bei Influenza bereits eine große Grundimmunität und Impfungen, bei Corona dagegen nicht.

Man erinnere an EHEC.

Nein, das wurde von Nahrung übertragen, nicht von Mensch zu Mensch...

Wer der ständigen Mahner stellt sich hin fordert das in Zukunft alle Großveranstaltungen ausfallen müssen, bzw. alle Orte an dem Menschen zwangsläufig nach zusammen kommen (Restaurants, Kreuzfahrtschiffe, ÖPNV, Flugzeuge, Airports) so reglementiert bleiben wie jetzt und damit in Kauf nehmen daß sie nicht mehr profitabel zu betreiben sind.

Bis zur Herstellung eines Medikaments oder einer Impfung und als Alternative zum wirtschaftlich begründeten Massenmord? Ja, doch. Finde ich angemessen.
Es gibt ein Grundrecht auf Leben, aber keins auf Wohlstand/Profit bestimmter Industrien, Regionen oder Berufsgruppen.

Was nützt es den wirklich Gefährdeten, wenn wir unser gesellschaftliches Leben weitestgehend Stillegen? Die Antwort lautet es nützt ihnen gar nichts.

Nicht in naher Zukunft zu ersticken könnte man schon als "Nutzen" bezeichnen. Ja ich bin so ein gefühlsduseliger linker Gutmensch...

Im Gegenteil, denn dann wird professionelle Pflege bald unbezahlbar, weil unser Sozialsystem es nicht mehr finanzieren kann, angesichts der bald zu verzeichnenden Arbeitslosen und der einhergehenden Überbeanspruchung unserer Sozialsysteme sowie rückgehender Steuereinnahmen, die in der Vergangenheit umhin vermochten Lücken auszugleichen. Damit ist dann bald Schluß wenn wir nicht zu einer echten Normalität zurückfinden.

Das ist der bis jetzt einzige halbwegs valide Punkt in diesem Text.
Wobei er natürlich in seiner Absolutheit auch wieder maßlos übertreibt. Ja wir werden Anpassungen brauchen. Möglicherweise höhere Steuern und Sozialabgaben. Vielleicht Finanztransaktionssteuern oder Vermögensabgaben um das aufzufangen.
Aber aufgrund von eventuell leicht steigenden Arbeitslosenzahlen direkt das Ende der Pflege und der Sozialsysteme auszurufen, ist hysterischer Unsinn.
Die letzten 50 Jahre bieten genug Anschauungsmaterial zum Betrieb des deutschen Staats bei deutlich höherer Arbeitslosigkeit.

Die Vulnerablen müssen bestens möglich geschützt werden. und dazu haben wir wegen Corona jetzt vieles dazugelernt.

Ja, zB. dass wir asymptomatische Träger, die trotzdem ansteckend sind, immer noch nicht erkennen.
Und was lernen wir wiederum daraus?

Fazit: Unser Leben gibt es nicht ohne Risiko. Wer Ihnen was anderes erzählt lügt oder hat keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen, oder beides.

Das ist eine Binsenweisheit.
Das Problem mit Ihrer Argumentation ist, dass Sie Ihren persönlichen wirtschaftlichen Vorteil über das Leben Ihrer Mitbürger stellen, denn nicht Sie gehen das Risiko ein, sondern Angehörige der Generation Ihrer Eltern/Großeltern, ob sie das wollen oder nicht.

D.h. Ihr Fazit müsste eigentlich lauten: Meinen Wohlstand gibt es nicht ohne Risiko für Andere - und das nehme ich gerne in Kauf.
Aber das offen auszusprechen braucht natürlich Mumm, da sind Umschreibungen und Andeutungen viel Einfacher...

Dieser Beitrag wurde am 24.05.2020 17:19 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.05.2020 - 15:31 Uhr
.....und es sich sowieso herausstellt, daß sich SarsCov2 ähnlich einer Influenza darstellt, und wir dagegen in der Vergangenheit auch keine Einschränkungen hatten ist nicht einzusehen weshalb hier jetzt plötzlich alles anders gehandhabt werden soll.

Na, die Virologen und Epidemiologen sagen estwas anderes, aber vielleicht haben Sie ja bessere Quellen.


Die Vulnerablen müssen bestens möglich geschützt werden. und dazu haben wir wegen Corona jetzt vieles dazugelernt. Fazit: Unser Leben gibt es nicht ohne Risiko. Wer Ihnen was anderes erzählt lügt oder hat keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen, oder beides.

Es ist auch für Jüngere nicht so ungefährlich wie Sie es darstellen aber bei den wirtschaftlichen Herausforderungen und Insolvenzen teile ich Ihre Befürchtungen, sie sind schon extrem und werden uns noch länger belasten.
Beitrag vom 24.05.2020 - 15:13 Uhr
Hört man auf die ewigen Bedenkenträger, wie mein Vorredner, so kann man das Geschäft ganz einstellen, denn so läßt sich keine Airline profitabel betreiben. Da wir auf absehbare Zeit keine Impfmittel haben werden und auch keine Medikamente und es sich sowieso herausstellt, daß sich SarsCov2 ähnlich einer Influenza darstellt, und wir dagegen in der Vergangenheit auch keine Einschränkungen hatten ist nicht einzusehen weshalb hier jetzt plötzlich alles anders gehandhabt werden soll.

Das Leben ist ein Risiko. Mit SarsCov2 ist jetzt ein weiteres hinzugekommen. Jetzt heißt es um so mehr selbst zu verantworten ob man sich dem Leben und seinen Risiken aussetzt, oder einfach zuhause bleibt.

SarsCov2 ist jetzt nach Sars in 2003 das erste mal, daß man wegen der Erkrankung eine Pandemie ausgerufen hat, alles analysiert und nachverfolgt. Hätte man dies auch bei den Influenzawellen der vergangenen Jahre getan, hätte man vermutlich ähnliche Erfahrungen gesammelt in Bezug auf Ansteckungsgefahr bei Großereignissen, oder in Pflegeheimen etc. Man erinnere an EHEC.

Wer der ständigen Mahner stellt sich hin fordert das in Zukunft alle Großveranstaltungen ausfallen müssen, bzw. alle Orte an dem Menschen zwangsläufig nach zusammen kommen (Restaurants, Kreuzfahrtschiffe, ÖPNV, Flugzeuge, Airports) so reglementiert bleiben wie jetzt und damit in Kauf nehmen daß sie nicht mehr profitabel zu betreiben sind. Was nützt es den wirklich Gefährdeten, wenn wir unser gesellschaftliches Leben weitestgehend Stillegen? Die Antwort lautet es nützt ihnen gar nichts. Im Gegenteil, denn dann wird professionelle Pflege bald unbezahlbar, weil unser Sozialsystem es nicht mehr finanzieren kann, angesichts der bald zu verzeichnenden Arbeitslosen und der einhergehenden Überbeanspruchung unserer Sozialsysteme sowie rückgehender Steuereinnahmen, die in der Vergangenheit umhin vermochten Lücken auszugleichen. Damit ist dann bald Schluß wenn wir nicht zu einer echten Normalität zurückfinden.

Die Vulnerablen müssen bestens möglich geschützt werden. und dazu haben wir wegen Corona jetzt vieles dazugelernt. Fazit: Unser Leben gibt es nicht ohne Risiko. Wer Ihnen was anderes erzählt lügt oder hat keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen, oder beides.


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