Tigerair
Vor 6 Tagen

Virgin Australia muss Federn lassen

Tigerair Airbus A320 mit Sharklets
Tigerair Airbus A320 mit Sharklets, © Airbus S.A.S.

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SYDNEY - Der neue Eigner der Virgin Australia Bain Capital will die Airline mit drastischen Sparmaßnahmen krisenfest machen - Billigtochter Tigerair wird ganz eingestellt.

Wie "abc.net" berichtet, hat die Airline Kunden per Email über das Aus von Tigerair informiert. Wer noch offene Flüge dort gebucht hatte, kann auf Verbindungen von Virgin Australia ausweichen.

Die Airline will das 13 Jahre alte AOC der Billigtochter allerdings aktiv halten - in der Hoffnung, wieder eine Günstigairline aufziehen zu können sobald die Nachfrage sich erholt hat. Drei Jahre könnte das nach Einschätzung von Virgin-CEO Paul Scurrah dauern.

In dieser Zeit wird Konkurrent und Qantas-CEO Alan Joyce versuchen, die Schwäche der Mitbewerberin auszunutzen und die eigene Position auf dem Inlandsmarkt zu stärken.

Zumindest auf dem hoch rentablen "Goldenen Dreieck" zwischen Sydney, Melbourne und Brisbane hat Joyce ab 2021 mit einem neuen Konkurrenten zu rechnen: dann will die bislang auf Regionalairline beschränkte Rex dort mit bis zu zehn Boeing 737-800 kräftig mitmischen. Die Flugzeuge flogen bis vor wenigen Monaten bei Virgin Australia.
© aero.de (boa) | 14.09.2020 10:20


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