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Lilium will in Nürnberg und München starten

Lilium-Pläne in Nürnberg
Lilium-Pläne in Nürnberg, © Lilium

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MÜNCHEN - Der bayerische Flugtaxi-Entwickler Lilium setzt auf Süddeutschland. Die Flughäfen München wie auch Nürnberg würden zu Knotenpunkten für den Betrieb, kündigte das an der Verschmelzung mit dem US-Börsenmantel (Spac) Qell Acquisition arbeitende Unternehmen am Montag an.

Dabei handelt es sich allerdings noch um Zukunftsmusik: Der elektrische Senkrechtstarter von Lilium durchläuft derzeit den Zertifizierungsprozess.

Bis 2025 will die Firma in einigen Städten und Regionen einen Airline-Service in Betrieb genommen haben. Dazu gehören neben Süddeutschland auch Nordrhein-Westfalen und Florida.

Ziel ist es, in wenigen Jahren vollelektrische Verbindungen anzubieten, mit denen mehrere Passagiere gebündelt zwischen den verschiedenen Standorten transportiert werden können - laut Lilium auf einem Preisniveau vergleichbar mit herkömmlichen Verkehrsmitteln.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung des Flughafen Münchens, Jost Lammert, sagte, die Verbesserung der Anbindungsqualität des Flughafens gehöre nach der Corona-Krise zu den "wichtigsten Zukunftsaufgaben".

Bei dem Ende März angekündigten Spac-Deal wird die mit Volocopter aus Deutschland und Joby aus den USA konkurrierende Firma mit rund 3,3 Milliarden Dollar bewertet. Lilium entwickelt seit fünf Jahren mit inzwischen rund 400 Ingenieuren einen hubschrauberähnlichen Senkrechtstarter, der über einen Elektroantrieb verfügt.

Neu ist, dass die Münchner neben ihrem Fünf-Sitzer auch an einer Maschine mit sieben Sitzen arbeiten, die laut Lilium mit einer Reichweite von mehr als 250 Kilometern wirtschaftlich am rentabelsten ist und als erstes Modell in die Serienfertigung gehen soll.
© aero.de, Reuters | Abb.: Lilium | 19.04.2021 13:38

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Beitrag vom 20.04.2021 - 11:22 Uhr
Ja nee, is klar; wir werden doch nur von einem Komplott aus Merkel und den Medien vera...

Jetzt mal Polemik- und Verschwörungstheoriefrei: NUE? Vom Flughafen zum Hauptbahnhof sind es mit der U-Bahn 12 min, mit dem Auto -korrekt: "Motorisierter Individualverkehr (MIV)" ist man in 20 bis 35 Minuten in den Zentralen der umliegenden Weltkonzerne, egal ob dieses Gefährt dann mit Sprit, Akku oder Wasserstoff fährt. Mir erschließt sich beim besten Willen nicht, wo da ein Markt sein soll.

Im Bericht steht nichts von einer Verbindung Nürnberg Hauptbahnhof-Flughafen, auch nicht dass nur der Stadtrand angeflogen werden soll.
Beitrag vom 20.04.2021 - 10:53 Uhr
Ja nee, is klar; wir werden doch nur von einem Komplott aus Merkel und den Medien vera...

Jetzt mal Polemik- und Verschwörungstheoriefrei: NUE? Vom Flughafen zum Hauptbahnhof sind es mit der U-Bahn 12 min, mit dem Auto -korrekt: "Motorisierter Individualverkehr (MIV)" ist man in 20 bis 35 Minuten in den Zentralen der umliegenden Weltkonzerne, egal ob dieses Gefährt dann mit Sprit, Akku oder Wasserstoff fährt. Mir erschließt sich beim besten Willen nicht, wo da ein Markt sein soll.
Beitrag vom 19.04.2021 - 21:03 Uhr
Bislang habe ich nur mangels techn Detailwissens und der mir völlig unzureichend erscheinenden Akkukapazität sowie von Sicherheitsbedenken an dem ganzen Konzept gezeifelt. Jetzt bin ich auf diesen Artikel gestoßen der meine Zweifel in wesentlichen Punkten noch weitaus vergrößert:

 https://www.flugrevue.de/zivil/lilium-die-fassade-broeckelt-mitarbeiter-packen-aus/

Danach haben es die Leute nach 5 Jahren noch nicht ein einziges mal geschafft den Prototyp vom Vertikal- in den Vorwärtsflug zu bringen. Dabei ist das doch nur die techn. Minimalfunktion ohne die alles weitere ohnehin nur Schall und Rauch ist. Von einer plausiblen nachvollziehbaren Gesamtkonzeptiom für reale Passagiereinsätze kann ich erst recht nichts erkennen.

Unter diesen Umständen halte ich die Nennung von Einsatzstandorten geradezu für lächerlich und nur für Puplic Relation. Aber jeder kann es sich selbst aussuchen wie er sein Geld zum Fenster raus wirft.

Bin ich völlig bei Dir. Die Batterie ist das Problem. Ein Tesla Model S wiegt nur knapp ne Tonne weniger aber kann nicht fliegen! Die V-22 Osprey kann sowas wie ein konventioneler Heli auch. Das ist für mich nicht zukunftsträchtig. Drohnen wie Amazon will ok und Space X ist ein Erfolg aber da sehe ich keine Perspektive.


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