Einreisen wieder möglich
Älter als 7 Tage

USA erlassen neue Impfregeln

United Boeing 787 Dreamliner
United Boeing 787 Dreamliner, © Ingo Lang

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WASHINGTON - Ab dem 8. November können Ausländer wieder in die USA einreisen, wenn sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Akzeptiert würden dabei Impfstoffe, die eine Zulassung oder Notfallzulassung der US-Arzneimittelbehörde FDA oder der WHO bekommen hätten, teilte das Weiße am Montag mit.

Dies gilt derzeit für die Präparate von Biontech/Pfizer, Astrazeneca, Moderna, Johnson&Johnson, Sinopharm und Sinovac. Reisende müssten ihren Impfstatus der jeweiligen Airline nachweisen, bevor sie ein Flugzeug in die USA besteigen, hieß es weiter. Voraussetzung sei eine komplette Impfung gegen das Coronavirus.

Als vollständig geimpft gelten Menschen demnach mindestens zwei Wochen nach Erhalt ihrer letzten erforderlichen Spritze. Das Weiße Haus betonte, auch eine Kombination von zwei verschiedenen Impfstoffen werde hier akzeptiert - sofern die Präparate von der FDA oder der WHO zugelassen seien.

Es gelten nur wenige Ausnahmen von der Impfpflicht für internationale Reisende, zum Beispiel für Kinder oder Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. US-Bürger sind ohnehin von den Impf-Vorgaben für eine Einreise ausgenommen.

Reisende müssen laut US-Regierung generell zusätzlich zu ihrem Impf-Nachweis einen maximal drei Tage alten negativen Corona-Test vorlegen. Bei Ungeimpften, die unter die zulässigen Ausnahmen fallen, darf der Test nicht älter als ein Tag sein. Die Fluggesellschaften müssten außerdem Kontaktinformationen von Passagieren aufbewahren, damit sie nach eventuellen Corona-Fällen benachrichtigt werden können, hieß es weiter.

Die Lockerungen kommen nach mehr als anderthalb Jahren eines weitgehenden Einreisestopps für Menschen aus zahlreichen Ländern, darunter für Einwohner der EU und Großbritanniens. Der damalige US-Präsident Donald Trump hatte im März 2020, zu Beginn der Corona-Pandemie, einen Einreisestopp für Ausländer aus weiten Teilen Europas angeordnet.

Die Einreise aus dem Schengen-Raum, Großbritannien und Irland wurde bis auf wenige Ausnahmen untersagt. Auch für Ausländer aus Indien, China, Brasilien, Südafrika und dem Iran verhängten die USA wegen der Pandemie weitreichende Einreisesperren und hielten diese über viele Monate rigoros aufrecht.

Europa für US-Bürger offen

Die EU dagegen hatte ihre Mitgliedsstaaten bereits im Juni aufgefordert, Beschränkungen für Reisende aus den USA und mehreren anderen Ländern schrittweise aufzuheben. Deutschland erlaubte daraufhin wieder Einreisen unter anderem aus den USA, auch für Urlauber.

Das heißt, Amerikaner konnten ab dem 20. Juni wieder in Deutschland einreisen, wenn sie eine Impfung, eine überstandene Covid-Erkrankung oder einen negativen Covid-Test nachweisen konnten.

Deutschland und andere EU-Staaten hatten sich im Gegenzug von Washington ebenfalls eine Lockerung erhofft, mussten darauf jedoch lange warten. Das sorgte bei Europäern für einigen Frust. Die weitgehende Einreisesperre trennte bislang nicht nur Familien und Freunde. Sie plagte auch die Geschäftswelt und den Tourismus.

Im September hatte die US-Regierung schließlich in Aussicht gestellt, ab Anfang November wieder im großen Stil internationale Reisende ins Land zu lassen, sofern sie geimpft sind. Viele Details hatte das Weiße Haus aber zunächst offen gelassen. Die wurden nun nachgeliefert.
© dpa-AFX | Abb.: Biontech | 26.10.2021 07:08

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Beitrag vom 26.10.2021 - 09:01 Uhr
Sehr interessant der Standpunkt. Da es sich hierbei nur um nicht Amerikaner handelt.
Die Tesis, dass sich alle impfen lassen müssen um arbeiten zu können, wird wird eh interessant werden.
Da die Verfassung in den USA ja gerne herhalten muss um solche Bevormundung vom Staat zu bremsen.
"Off Topic: Man muss dazu immer wieder sagen, dass die Verfassung die jedes mal hoch gehalten wird, nur das Vorwort ist. Es gibt Studien die belegen, dass die Verfassung der USA ja sich nur deshalb so lange gehalten hat, weil diese mit den Gesetzen die dahinter laufen, jeder Zeit geändert werden kann."

Nichts desto trotz wird es spanend zu sehen, wie sich die Menschenrechtler aufplustern werden um dieses vorgehen zu stoppen, Ihrer Meinung nach...

Wir sind "glücklicherweise" in diesem Thema eher Zuschauer...


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