Flug EK231
Älter als 7 Tage

Emirates-777 kommt kaum in die Luft

Emirates Boeing 777-300ER
Emirates Boeing 777-300ER, © Ingo Lang

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DUBAI - Emirates untersucht einen überlangen Startlauf in Dubai. Eine 777-300ER kam sehr spät in die Luft - und überflog ein angrenzendes Wohngebiet in äußerst geringer Höhe.

Dubai, 20. Dezember 2021: Emirates-Flug EK231 nimmt auf Startbahn 30R Tempo für den Start nach Washington auf. Doch so richtig kommt die Boeing 777-300ER A6-EQI an diesem Tag nicht vom Fleck - erst deutlich hinter dem markierten Pistenende und nur 90 Meter vor den ILS-Antennen hebt das Flugzeug ab.

Knapp sechs Kilometer hinter der Startbahn überfliegt die Crew Wohngebäude mit nur 23 Meter Abstand zum Boden, berichtet der "Aviation Herald". Erst danach gewinnt die Boeing Höhe und nimmt Kurs auf Washington.

Emirates hat eine Woche nach dem Vorfall ein Crewmemo herausgegeben, das einen Hinweis auf eine mögliche Ursache liefert: Piloten werden darin angehalten, das "Altitude Window" im Master Control Panel "nach einer Landung oder Abschalten (des Flugzeugs, Red.)" nicht manuell auf Platzhöhe zu verändern, um Probleme beim nächsten Start zu vermeiden.

Diese Meldung basiert auf Informationen des "Aviation Herald" und wird von aero.de in Lizenz veröffentlicht.
© aero.de | 29.12.2021 11:02

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Beitrag vom 18.01.2022 - 18:53 Uhr

Eine frappierende Ähnlichkeit.


Der Aviation Herald hat alles erreichbare im Detail berichtet. Empfiehlt sich dort parallell Infos zu beziehen.

Bitte sehr:

 http://avherald.com/h?article=416c9997/0012&opt=256



Danke für den Link. Ich meinte mit der 'frappierenden Ähnlichkeit" den Ablauf des Startes.

Mal sehen oben wir über den Start im Dezember 2022 auch so genaue Details erfahren.
Beitrag vom 18.01.2022 - 17:27 Uhr
Es ist schon manchmal interessant in älteren Foren hier zu "blättern".

Das hier schrieb ein Forist am 31.07.2009 (!) auf Aero.de:

"Vor drei Monaten gab es mit Emirates in Melbourne auch einen sehr ernsten Zwischenfall: Die Crew eines Airbus hatte sich bei den Startvorbereitungen offenbar mit dem Startgewicht der Maschine um 100 Tonnen vertan. Infolgedessen wollte ihr A340 nicht so recht abheben und schrammte mit dem A... auf der Startbahn entlang. Sie haben bei dem Start sogar noch eine Antenne beschaedigt, die 300 Meter hinter der Startbahn steht und nur 4 Meter hoch ist!

Die ganze Sache war alles andere als eine Bagatelle. Komischerweise haben die Medien aber kaum etwas darueber berichtet, wo doch sonst selbst relativ harmlose Sachen gerne "hochgekocht" werden..."

Eine frappierende Ähnlichkeit.


Der Aviation Herald hat alles erreichbare im Detail berichtet. Empfiehlt sich dort parallell Infos zu beziehen.

Bitte sehr:

 http://avherald.com/h?article=416c9997/0012&opt=256
Beitrag vom 18.01.2022 - 12:55 Uhr
Es ist schon manchmal interessant in älteren Foren hier zu "blättern".

Das hier schrieb ein Forist am 31.07.2009 (!) auf Aero.de:

"Vor drei Monaten gab es mit Emirates in Melbourne auch einen sehr ernsten Zwischenfall: Die Crew eines Airbus hatte sich bei den Startvorbereitungen offenbar mit dem Startgewicht der Maschine um 100 Tonnen vertan. Infolgedessen wollte ihr A340 nicht so recht abheben und schrammte mit dem A... auf der Startbahn entlang. Sie haben bei dem Start sogar noch eine Antenne beschaedigt, die 300 Meter hinter der Startbahn steht und nur 4 Meter hoch ist!

Die ganze Sache war alles andere als eine Bagatelle. Komischerweise haben die Medien aber kaum etwas darueber berichtet, wo doch sonst selbst relativ harmlose Sachen gerne "hochgekocht" werden..."

Eine frappierende Ähnlichkeit.


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