Produktionsrekord
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Lockheed Martin liefert so viele F-35 wie noch nie

Lockheed Martin F-35
Lockheed Martin F-35, © Lockheed Martin

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LOS ANGELES - Lockheed Martin hat 2021 142 F-35 ausgeliefert, ein neuer Rekord. Hightlights des Jahres waren die Siege in den Fighter-Ausschreibungen in der Schweiz und in Finnland. Weltweit sind nun 750 Lightning II im Dienst, die von 30 Basen und Schiffen aus operieren.

Die F-35 fährt weiter hoch. Mehr als 1.585 Piloten und 11.545 Wartungstechniker sind inzwischen ausgebildet. Die Flotte hat insgesamt fast 470.000 Flugstunden absolviert.

Laut Lockheed Martin war der Einsatz digitaler Technologien entscheidend für das Erreichen der Lieferziele 2021, die allerdings reduziert worden waren. Zuletzt waren 2020 123 F-35 an Kunden übergeben worden nach 134 im Jahr 2019, 91 im Jahr 2018, 66 im Jahr 2017, 46 im Jahr 2016 und 45 im Jahr 2015.

Lockheed Martin und das F-35 Joint Program Office haben sich darauf geeinigt, dass die F-35-Produktion im Jahr 2023 mit 156 Flugzeugen pro Jahr ihren Höhepunkt erreichen und auf diesem Niveau "für die absehbare Zukunft" bleiben wird. Eine "Neuausrichtung" des Programms soll "die Vorhersehbarkeit und Stabilität im Produktionsprozess" gewährleisten.

Im Jahr 2021 haben zwei weitere Länder - die Schweiz und Finnland - die F-35 für ihre neuen Kampfflugzeugprogramme ausgewählt. Darüber hinaus erhielt Dänemark seine erste F-35. Die Königlichen Niederländischen Luftstreitkräfte waren die neunte Nation, die ihre F-35-Flotte für einsatzbereit erklärte.

Spanien prüft laut Kreise eine Beschaffung der F-35, ein Deal mit den Vereinigten Arabischen Emiraten steht hingegen auf der Kippe.

Im vergangenen Jahr nahmen F-35 an mehr als 60 Einsätzen teil, darunter der erste Einsatz der F-35C der US Navy an Bord der USS "Carl Vinson". Während des ersten Einsatzes des Flaggschiffs der Royal Navy, der HMS "Queen Elizabeth", als Teil der britischen Carrier Strike Group, flogen die F-35B des US Marine Corps und der Royal Air Force fast 1.300 Einsätze.

Während einiger der F-35A-Einsätze und -Übungen erreichte die Lightning II laut Lockheed Martin Verfügbarkeitsraten von über 80 Prozent.
© FLUG REVUE - KS | Abb.: Lockheed Martin | 05.01.2022 07:20

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Beitrag vom 06.01.2022 - 13:28 Uhr
Rüstungsgeschäfte sind immer politische Geschäfte, hierbei ist der Druck der amerikanischen Regierung auf andere Länder nicht zu unterschätzen, teilweise wird mit glatter Erpressung gearbeitet.
Beitrag vom 05.01.2022 - 13:46 Uhr
Echt irre, wie Lockheed diese Kisten in solchen Mengen los wird, obwohl sie nicht halten, was sie versprochen haben, anfällig und teuer in der Wartung sind. Ist das Preisdumping so verlockend?


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