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5G-Einführung erfordert Sicherheitsvorkehrungen für Boeing 787

LTE-Nachfolger 5G
LTE-Nachfolger 5G, © T-Mobile US

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WASHINGTON - Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat wegen Sicherheitsbedenken aufgrund der Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G spezielle Maßnahmen für Landungen des Boeing-Langstreckenjets 787 angeordnet.

Bei nasser oder verschneiter Landebahn an Flughäfen mit 5G-Service müssten zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden, da die Maschinen einen längeren Bremsweg benötigen könnten, teilte die FAA am Freitag mit. 

Grund sei, dass ein Funkfrequenzbereich des neuen schnellen Internets für Mobiltelefone bestimmter Flugzeugelektronik beim Landemodus in die Quere kommen könnte. Laut FAA sind davon 137 Maschinen in den USA und 1010 weltweit betroffen. Wegen möglicher Risiken für die Luftfahrt hatte die Behörde bereits die US-Mobilfunkriesen AT&T und Verizon erfolgreich dazu gedrängt, die eigentlich für den 5. Januar geplante 5G-Einführung an Flughäfen um zwei Wochen zu verschieben.
© dpa | 15.01.2022 06:35

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Beitrag vom 18.01.2022 - 08:16 Uhr
Lindloon - das ist aber interessant. Annahme: Boeing nutzt vielleicht Systeme, die Airbus noch nicht verbaut hat oder deren Problemlösung einfch nur anders realisiert wurde. Deshalb muss bei Boeing keine Schnarchnase sitzen. Frag mal die Veranstaltungstechniker, als plötzlich Frequenzbänder gesperrt wurden. Schnarchnasen würde ich die erst bezeichnen, wenn sie es nicht merken und dann ein Flieger vom Himmel fällt. Bis dahin ist das ärgerlich und vermeidbar, aber schlichtweg ein Fehler, der vorkommen kann.
Beitrag vom 16.01.2022 - 12:09 Uhr
Angros, die Frage ist doch wo die Schnarchnasen sitzen?! Natürlich gibt es Trennungen untereinander, aber wenn nur ein Flugzeugtyp, und dann auch noch ausgerechnet Boeing betroffen ist, dann liegt die Antwort doch auf der Hand wer hier gepennt hat.
Beitrag vom 15.01.2022 - 19:51 Uhr
Wahnsinn, da hat man ja wieder einmal richtig vorausgedacht. Hätte ja niemals nicht jemand früher draufkommen können, dass man Frequenzbänder vorab vergleicht um Störfaktoren zu identifizieren, gerade wenn es dabei um sicherheitssensible Bereiche und Industrien geht.
Arbeiten da überall nur noch Schnarchnasen?


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