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Flughafen Stuttgart stellt synthetisches Kerosin her

STUTTGART - Der Flughafen Stuttgart könnte mit Partnern klimaschonendes synthetisches Kerosin für den Luftverkehr herstellen.

Möglich sei ein künftiges Werk mit einer Kapazität von 50.000 Tonnen in Heidenheim-Mergelstetten, teilte das baden-württembergische Verkehrsministerium am Donnerstag in Stuttgart mit.

Flughafen Stuttgart stellt synthetisches Kerosin her
Flughafen Stuttgart stellt synthetisches Kerosin her, © Flughafen Stuttgart
 
Das Land fördere mit rund einer Million Euro eine Studie für das Vorhaben. "Auch der Luftverkehr muss seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten", sagte Ressortchef Winfried Hermann (Grüne).

Falls die sogenannte Durchführbarkeitsstudie erfolgreich sei, könnte erstmals aus dem CO2 in der Abluft eines Zementwerks klimaschonendes Kerosin auf industriellem Niveau hergestellt werden. Auch Wasserstoff werde für die Produktion verwendet. Diese könnte im Jahr 2028 aufgenommen werden.

Initiativen für synthetisches Kerosin gibt es auch anderswo. So könnte nach früheren Angaben in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Flughafens eine Anlage im industriellen Maßstab entstehen.
© dpa-AFX | 17.02.2022 13:29

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Beitrag vom 18.02.2022 - 19:47 Uhr
"Flughafen Stuttgart stellt synthetisches Kerosin her
STUTTGART - Der Flughafen Stuttgart könnte mit Partnern klimaschonendes synthetisches Kerosin für den Luftverkehr herstellen."

Liebe Redaktion, vielleicht sollten Sie mal solche reißerischen Überschriften vermeiden - stellt her und könnte herstellen, ist das der vollendete Konjunktiv ? Diese Meldung ist nicht mal den Papierkorb wert.
Beitrag vom 18.02.2022 - 14:19 Uhr
Immerhin wird das CO2 so zumindest 2 mal verwendet, bis es den Planten aufheizt :)
Aber ja: CO2-neutral im eigentlichen Sinn sind damit weder das Zementwerk noch die Fliegerei.

Mal abgesehen vom Konjunktiv: Wenn das Zementwerk mit dem freiwerdenden Sauerstoff der Wasser Elektrolyse die Verbrennung befeuert, fällt fast reines CO2 an, ohne Stickstoff "Verschmutzung". Aber grundsätzlich sollen ja auch Stahl- und Zementwerke mit Wasserstoff betrieben werden. Also ein Wettbewerb um die Energie. Wo kommt dann aber das CO2 her? Die letzte gut abgesicherte Aussage (Schweizer Anlage) liegt bei 4 kWh pro kg CO2 wenn es aus der Luft extrahiert wird. Darunter wird es wohl nichts.

Wenn dann aber das so gewonnene CO2 für das Kerosynth in den Triebwerken mit dem Luftsauerstoff wieder zu CO2 und H2O wird, ist der Kreislauf geschlossen. Perspektivisch bis 2030 kostet das etwa € 5,- pro kg. Danach geht es runter, wie weit weiß keiner genau. Aber mit 2-3 Euro sollte man kalkulieren. Unsere "Klimarettung" wird noch richtig teuer. Heute von dpa: Allein die Energetischen Massnamen der Häuser und Wohnungen kosten mehrere Billionen. Langsam werden mal Zahlen genannt.
Beitrag vom 18.02.2022 - 08:44 Uhr
Irreführender Titel für einen vollständig im Konjunktiv geschriebenen und unter Vorbehalt stehenden Artikel.
Eine Durchführbarkeitsstudie bedeutet noch lange nicht, dass irgend etwas passiert...


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