Sanktionen
Älter als 7 Tage

Pobeda gehen die Ersatzteile aus

Pobeda Erstflug BTS
Pobeda Boeing 737-800, © Airport Bratislava

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MOSKAU - Pobeda muss wegen Sanktionen mit Ersatzteilen haushalten. Nach einer Inventur seiner Lagerbestände mottet der Aeroflot-Ableger 16 Boeing 737-800 ein.

Ersatzteilelieferungen für Flugzeuge aus westlicher Produktion nach Russland versiegen. Airbus und Boeing haben die Versorgung russischer Kunden mit Teilen im Lichte von Sanktionen bereits eingestellt.
 
Die Aeroflot-Günstigtochter Pobeda will ihre Lagerbestände jetzt strecken - und legt 16 ihrer 41 Boeing 737 wegen der angespannten Versorgungslage still. Dies meldet die russische Nachrichtenagentur "Interfax".

"Um einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten, werden wir die Flotte auf 25 Flugzeuge reduzieren", sagte Airlinechef Andrei Yurikov. "Die verbleibenden Flugzeuge werden bis Ende des Jahres nicht fliegen, damit die Ersatzteile, die wir auf Lager haben, bis zur Wiederherstellung der Lieferketten ausreichen."

Russische Airlines suchen fieberhaft nach neuen Quellen. China hatte signalisiert, vorerst keine Ersatzteile für Airbus- und Boeing-Jets nach Russland zu liefern, um nicht selbst ins Sanktionsvisier zu geraten. Unter Leasingfirmen geht die Sorge um, dass russische Fluggesellschaften einzelne Maschinen im Zweifel als Teilespender opfern werden.
© aero.de | 28.03.2022 14:25


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