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Nasa bricht Tests mit Mondrakete ab

Space Launch System (SLS) mit Orion-Kapsel
Space Launch System (SLS) mit Orion-Kapsel, © NASA

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CAPE CANAVERAL - Ein unbemannter Boden-Test eines neuen Mond-Raketensystems der US-Raumfahrtbehörde Nasa ist bereits zum zweiten Mal vorübergehend abgebrochen worden.

Diesmal habe ein Problem mit einem Ventil zum Abbruch geführt, teilte die Nasa mit. Nun werde nach einem neuen Termin für eine Fortführung des Tests gesucht. Bereits am Wochenende war der Test des "Artemis"-Raketensystems aufgrund eines Problems an der Startrampe abgebrochen worden.

Man hoffe trotzdem weiter auf einen baldigen Test-Start, nun möglicherweise allerdings erst im Juni anstatt schon im Mai, hieß es von der Nasa. "Wir sind noch nicht bereit, das aufzugeben", sagte Nasa-Manager Mike Sarafin bei einer Pressekonferenz am Dienstag.

Das Raketensystem für die "Artemis"-Mission - bestehend aus der Rakete "Space Launch System" und der "Orion"-Kapsel - war Mitte März zu Testzwecken erstmals auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ausgefahren worden. Nächster Schritt ist das nun bereits zweimal abgebrochene "Wet Dress Rehearsal" - ein unbemannter Boden-Test, bei dem alle Abläufe durchgeführt und getestet werden, bis auf den eigentlichen Start.

Mit der "Artemis"-Mission sollten eigentlich bis 2024 erstmals seit fast 50 Jahren wieder US-Astronauten auf dem Mond landen, darunter auch die erste Frau. Aufgrund zahlreicher Verzögerungen soll diese Landung nun frühestens 2025 erfolgen.

Bei der Mission sollen vier Astronauten mit dem Raumfahrzeug "Orion" in die Mondumlaufbahn gebracht werden, wo zwei von ihnen für den Endanflug zum Mond auf ein Landegefährt umsteigen sollen. Am Mond soll zudem eine Art Raumstation geschaffen werden und als Basis für einen bemannten Flug zum Mars dienen - das allerdings erst in fernerer Zukunft.
© dpa-AFX | 06.04.2022 17:39

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Beitrag vom 06.04.2022 - 21:38 Uhr
@ en-zym: zu Ihrem Kommentar aus dem Lilium Thread:

Ich beobachte schon seit längerer Zeit mit Sorge wie gewisse Kreise versuchen dieses Revoluzzergetue wie es sich an den Geisteswissenschaften schon länger festgefressen hat auf die Natur- und Ingenieurswissenschaften überschwappen zu lassen und sei es nur in der Darstellung nach außen hin.

Das ist ein Punkt da muss ich Ihnen glatt recht geben.
Simple Logik und rationale Überlegungen haben auch im Ingenieursbereich oftmals Boden gegenüber Wunschdenken und Ignoranz verloren.
Das STS ist fürchte ich auch so ein Kandidat.
Eine Neuauflage der Apollo Mission "in groß", mit minimalen Mitteln basierend auf 80er Jahre Technik aber mit höchst ehrgeizigen Zielen (Mars) und einem unrealistischen Zeitplan.
Was soll da schon schiefgehen?

Blockchain, NFTs, AI, STS und sicher auch einige Ideen/Projekte rund um grüne Energiegewinnung.
Wo der Wunsch deutlich größer ist als das Können übernimmt gerne magisches Denken die Kontrolle - mit vorhersehbarem Ergebnis.



Dieser Beitrag wurde am 06.04.2022 21:44 Uhr bearbeitet.


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