Flug AF11
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BEA ermittelt nach 777-Vorfall in Paris

Air France Boeing 777-300ER
Air France Boeing 777-300ER, © Air France

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PARIS - "Schwere Störung": Frankreichs Flugunfallbehörde BEA ermittelt wegen eines Zwischenfalls beim Landeanflug einer Boeing 777-300ER auf Paris, bei dem die Piloten kurzzeitig die Kontrolle über das Flugzeug verloren haben.

Wegen einer "Instabilität der Steuerung, Kursschwankungen und Problemen bei der Instrumentenbedienung" im Endanflug sei eine Sicherheitsuntersuchung eingeleitet worden, teilte die Behörde am Mittwoch in Paris mit. Der Flugschreiber der Maschine sowie die Stimmaufzeichnung der Besatzung würden ausgewertet.

Die aus New York kommende Air-France-Maschine, Flug AF11, hatte am Vortag die bereits eingeleitete Landung in Paris-Charles-de-Gaulle in 370 Meter Höhe abgebrochen, war durchgestartet und dann in einem zweiten Anlauf sicher gelandet.

Auf einer ine Tonaufzeichnung der Kommunikation ist zu hören, wie einer der Piloten dem anderen anderen nach einem Alarmsignal "stopp, stopp" zuruft. Dem Tower berichtet der Pilot kurz darauf von "einem Problem mit der Flugsteuerung, das Flugzeug hat so ziemlich alles gemacht".

Menschen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Air France beschrieb die Reaktion der Piloten laut der Zeitung als eine Standardprozedur, für die Besatzungen aller Airlines ausgebildet würden.
© dpa-AFX | 07.04.2022 06:46


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