Flug KE631
Älter als 7 Tage

Schwerer A330-Unfall auf den Philippinen


Korean Air Airbus A330-300, © DRRMO

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CEBU - Ein Airbus A330-300 von Korean Air hat zwei Anflüge auf Cebu abgebrochen - der dritte Landeversuch endete im Desaster: das Flugzeug überschoss die Landebahn um mehrere Hundert Meter und hat sich an einer Antennenanlage den Bug aufgerissen. Nach ersten Berichten kamen die Insassen mit dem Schrecken davon.

Auf den Philippinnen hat sich ein schwererer Flugunfall zugetragen. Korean Air Flug 631 aus Seoul ist - nach zwei abgebrochenen Landeanflügen - am Flughafen von Cebu City rund 320 Meter über das Ende der Landebahn hinausgeschossen.

Der Airbus A330-300 riss dabei Teile der ILS-Anlage mit und erlitt wohl einen wirtschaftlichen Totalschden: Bilder zeigen einen schwer lädierten Bugbereich und Schäden an den Triebwerken der HL7525 aus dem Produktionsjahr 1998.

 
Flug KE-631, © TSL
 
Die Unfallursache ist noch unklar, der Flug aus Seoul erreichte die Philippinen allerdings unter ungünstigten Wind- und Wetterbedingungen, 55 und 42 Minuten vor dem Unfall brach die Crew zwei Anflüge ab.

Der Airbus stoppte erst kurz vor dem Flughafenzaun, nach ersten Medienberichten blieben die Insassen unverletzt.
© aero.de | 24.10.2022 06:50

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Beitrag vom 27.10.2022 - 00:09 Uhr

Doch, wir wissen das wetter war nicht gut, wir haben 2 Fehlanflüge und beim dritten erzeugen wir einen Totalverlust.

Das sind genug Infos um zu Fragen warum man den Alternate nicht genommen hat.


Dann haben Sie aber in ihrer Fragestellung leider komplett ignoriert, dass es nach der Scherwind Landung beim 2. Anflug ganz offensichtlich zu einem Schaden an der Bremse oder sogar dem Fahrwerk gekommen ist. Die Auswirkungen kennen wir nicht. Vll konnte das Fahrwerk nicht mehr eingefahren werden und damit ein Alternate mit besserem Wetter ausser Reichweite. Vom Schreibtisch kann man immer Fragen stellen, aber die Entscheidung müssen die beiden in Sitzreihe 0 fällen. Und, für mich, klingt das nach Pech beim eigentlich stabilen 2 Anflug (Scherwinde im Flareout) und danach eben Schadensbegrenzung.

Wir wissen nicht, welcher Alternate mit besserem Wetter, besseren Notfalleinrichtungen usw noch in Reichweite war. Vll hat sich auch ein Hydraulikproblem entwickelt und mit zunehmender Flugdauer verschlimmert, dann bleibt man auch in der Nähe des Platzes und kreist bis der Sprit fast leer ist oder das Problem zu groß wird.

All diese Einflüsse wird die Untersuchung klären. Wir vom Sofa sollten uns mit Vorverurteilungen doch tunlichst zurückhalten.

Soviel Blabla, dabei herrscht jetzt eine andere Informationslage.

War halt zum zeitpunkt des posts nicht bekannt.

Bin gespannt was rauskommt, aber Bremsen & reverse trust beides kaputt?

MNL hat fast 4km Piste, wäre mir dann lieber. Aber grundsätzlich werden die beiden vorne schon gut überlegt haben was zu tun ist. Zeit war ja genug.
Beitrag vom 26.10.2022 - 18:44 Uhr
@menschmeier,
wird nach einem zu harten Aufsetzen und Durchstarten standardmässig ein "Systemcheck" gemacht, bevor man eine neuen Landeversuch unternimmt? Natürlich wird man zu nächst die ggf. vorliegenden Fehlermeldungen abarbeiten.


Dieser Beitrag wurde am 26.10.2022 18:49 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.10.2022 - 12:23 Uhr
durch Admin entfernt (Dennis)

Dieser Beitrag wurde am 27.10.2022 10:50 Uhr bearbeitet.


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