Inflationsprämie
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Ufo konfrontiert Lufthansa mit 3.000-Euro-Forderung

Lufthansa Flugbegleiterin
Lufthansa Flugbegleiterin, © Lufthansa

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FRANKFURT - Außerhalb förmlicher Tarifverhandlungen hat die Gewerkschaft Ufo für die rund 18.000 Kabinenbeschäftigten der Lufthansa eine einmalige Inflationsausgleichsprämie von jeweils 3.000 Euro gefordert. Parallel ringt Lufthansa mit ihren Mainline-Piloten um einen Tarifabschluss.

"Der Zeitpunkt war nie besser: Die Krise scheint überstanden, die Lufthansa macht wieder Gewinne", erklärte der Ufo-Vorsitzende Daniel Kassa Mbuambi am Donnerstag in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt.

Gleichzeitig litten die Beschäftigten unter der weiter hohen Inflation und hätten seit 2020 Reallohnverluste hinnehmen müssen, argumentiert die Gewerkschaft.

Das Unternehmen wollte sich nicht äußern. Nach einem Beschluss der Bundesregierung können 3.000 Euro Tarifsteigerung bis einschließlich 2024 steuer- und abgabenfrei gestellt werden.

Die Ufo hatte im November des Vorjahres einen Tarifabschluss bei der Lufthansa vereinbart, der nach Angaben beider Seiten Gehaltserhöhungen zwischen 9 und 17 Prozent beinhaltet hatte. Er läuft zum Jahresende 2023 aus. Forderungen dazu sind noch nicht bekannt.

Zeitlich dringender ist eine Tarifregelung mit den Piloten der Mainline - eine Übergangsregelung mit der Vereinigung Cockpit läuft Ende Juni aus. Lufthansa-Chef Carsten Spohr warb vergangene Woche in Frankfurt erneut für eine Neuauflage der 2021 von Konzernseite gekündigten Flottenmindestzusage PPV.

"Mit der VC sind in intensiven Gesprächen", sagte Spohr. "Wir brauchen eine PPV 2.0, die regelt, wie viele Flugzeuge im Kern beeredert werden."
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Lufthansa | 10.03.2023 08:41

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Beitrag vom 11.03.2023 - 08:40 Uhr
Vieleicht möchte uns gerne die UFO den Gewinn der LH Passage zuerst in der Jahresbilanz zeigen. Ich habe dort die Passage (für die arbeiten die Kollegen in der Kabine) mit tief rote Zahlen gesehen. Ich nehme mal an, die UFO ist nicht so dreist, mit dem Gewinn des Konzerns zu argumentieren. Da müsten sich eher die Kollegen der Technik, Cargo, LX und OS zuerst ums Wort melden, oder?

Und für den Verlust sind natürlich nur die MA der LH Passage (Kabine und Cockpit) verantwortlich... !

Warum lassen Sie die Bodenmitarbeiter hier außen vor?🤔

Nein, die MA der LH Passage sind für den Verlust genauso wenig verantwortlich wie für die Gewinne der Jahre vor 2020. Es gibt keine Korrelation zwischen Gewinnen/Verlusten und der Tätigkeit der Mitarbeiter, da die Tätigkeit sich ja nicht verändert.
Trotzdem werden sie am Gewinn beteiligt, an den Verlusten nicht. Klingt doch eigentlich fair, oder?
Beitrag vom 10.03.2023 - 22:52 Uhr
Vieleicht möchte uns gerne die UFO den Gewinn der LH Passage zuerst in der Jahresbilanz zeigen. Ich habe dort die Passage (für die arbeiten die Kollegen in der Kabine) mit tief rote Zahlen gesehen. Ich nehme mal an, die UFO ist nicht so dreist, mit dem Gewinn des Konzerns zu argumentieren. Da müsten sich eher die Kollegen der Technik, Cargo, LX und OS zuerst ums Wort melden, oder?

Und für den Verlust sind natürlich nur die MA der LH Passage (Kabine und Cockpit) verantwortlich... !

Ps. Bevor es nicht verstanden wird: dieser Beitrag ist purer Sarkasmus!


Dieser Beitrag wurde am 11.03.2023 01:35 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.03.2023 - 21:35 Uhr
Vieleicht möchte uns gerne die UFO den Gewinn der LH Passage zuerst in der Jahresbilanz zeigen. Ich habe dort die Passage (für die arbeiten die Kollegen in der Kabine) mit tief rote Zahlen gesehen. Ich nehme mal an, die UFO ist nicht so dreist, mit dem Gewinn des Konzerns zu argumentieren. Da müsten sich eher die Kollegen der Technik, Cargo, LX und OS zuerst ums Wort melden, oder?


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