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Beitrag vom 25.07.2023 - 21:00 Uhr
Allerdings ist auch China abhängig vom Westen, da es für die Mehrheit seiner Produkte keinen oder
nur einen sehr kleinen Binnenmarkt hat.
Genau diese Feinheit garantiert Taiwans Unabhängigkeit. Noch. Bei Diktaturen sollte man sich allerdings nicht darauf verlassen, daß der Diktator "richtig" tickt. Gerade Deutschland hat da ja so seine spezielle Erfahrung, unverständlich, warum man daraus nicht gelernt hat.
Da ist weniger Wandel durch Handel das Ziel als mutually assured destruction im
Wirtschaftsbereich, also Friedens-"Motivation" aus wirtschaftlichen Gründen.
Muß man Xi Jinping bloß noch sagen, der hat nämlich vielleicht andere Sorgen.
Wieviel Flugzeugteile kommen eigentlich aus China bzw. basieren auf überwiegend in China erzeugten Vorstufen: "Bei Magnesium etwa betrage der Anteil der chinesischen Importe mehr als 50 Prozent, bei seltenen Erden 45 Prozent.", so die Zeit in
https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-06/china-deutschland-wirtschaft-rohstoffe-exporte?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F
Stimmt, aber ich glaube sogar, dass Rohstoffe gar nicht mal unser größtes Supply-Chain Problem sind. Rohstoffe kann man oft noch irgendwo auf dem Weltmarkt zu höheren Preisen beschaffen.
Elektronische Vorprodukte wie aktive und passive Bauelemente, PCBs, Stellmotoren, Magnete, etc. sind ein größeres Problem, da man zusätzlich zu den notwendigen Rohstoffen auch die passenden Fertigungsstraßen und Bestückungsautomaten benötigt.
Für kaum eins dieser Produkte gibt es nennenswerte Supplier außerhalb Chinas, die völlig von China unabhängig wären.
Wir können hier in DE prima entwickeln, aber ohne diese Vorprodukte im Cent-Bereich (wenn aus China) läuft hier keinerlei Produkt mit irgendeiner verbauten Elektronik von irgendeinem Band, nichtmal wenn sie vollständig in DE hergestellt würde.
Das trifft viel mehr als die die Flugzeugproduktion...
Dieser Beitrag wurde am 25.07.2023 21:56 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.07.2023 - 20:14 Uhr
Allerdings ist auch China abhängig vom Westen, da es für die Mehrheit seiner Produkte keinen oder
nur einen sehr kleinen Binnenmarkt hat.
Genau diese Feinheit garantiert Taiwans Unabhängigkeit. Noch. Bei Diktaturen sollte man sich allerdings nicht darauf verlassen, daß der Diktator "richtig" tickt. Gerade Deutschland hat da ja so seine spezielle Erfahrung, unverständlich, warum man daraus nicht gelernt hat.
Da ist weniger Wandel durch Handel das Ziel als mutually assured destruction im
Wirtschaftsbereich, also Friedens-"Motivation" aus wirtschaftlichen Gründen.
Muß man Xi Jinping bloß noch sagen, der hat nämlich vielleicht andere Sorgen.
Wieviel Flugzeugteile kommen eigentlich aus China bzw. basieren auf überwiegend in China erzeugten Vorstufen: "Bei Magnesium etwa betrage der Anteil der chinesischen Importe mehr als 50 Prozent, bei seltenen Erden 45 Prozent.", so die Zeit in
https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-06/china-deutschland-wirtschaft-rohstoffe-exporte?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F
Beitrag vom 23.07.2023 - 18:15 Uhr
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nur einen sehr kleinen Binnenmarkt hat.
Genau diese Feinheit garantiert Taiwans Unabhängigkeit. Noch. Bei Diktaturen sollte man sich allerdings nicht darauf verlassen, daß der Diktator "richtig" tickt. Gerade Deutschland hat da ja so seine spezielle Erfahrung, unverständlich, warum man daraus nicht gelernt hat.
Da ist weniger Wandel durch Handel das Ziel als mutually assured destruction im
Wirtschaftsbereich, also Friedens-"Motivation" aus wirtschaftlichen Gründen.
Muß man Xi Jinping bloß noch sagen, der hat nämlich vielleicht andere Sorgen.
Wieviel Flugzeugteile kommen eigentlich aus China bzw. basieren auf überwiegend in China erzeugten Vorstufen: "Bei Magnesium etwa betrage der Anteil der chinesischen Importe mehr als 50 Prozent, bei seltenen Erden 45 Prozent.", so die Zeit in
Stimmt, aber ich glaube sogar, dass Rohstoffe gar nicht mal unser größtes Supply-Chain Problem sind. Rohstoffe kann man oft noch irgendwo auf dem Weltmarkt zu höheren Preisen beschaffen.
Elektronische Vorprodukte wie aktive und passive Bauelemente, PCBs, Stellmotoren, Magnete, etc. sind ein größeres Problem, da man zusätzlich zu den notwendigen Rohstoffen auch die passenden Fertigungsstraßen und Bestückungsautomaten benötigt.
Für kaum eins dieser Produkte gibt es nennenswerte Supplier außerhalb Chinas, die völlig von China unabhängig wären.
Wir können hier in DE prima entwickeln, aber ohne diese Vorprodukte im Cent-Bereich (wenn aus China) läuft hier keinerlei Produkt mit irgendeiner verbauten Elektronik von irgendeinem Band, nichtmal wenn sie vollständig in DE hergestellt würde.
Das trifft viel mehr als die die Flugzeugproduktion...
Dieser Beitrag wurde am 25.07.2023 21:56 Uhr bearbeitet.
nur einen sehr kleinen Binnenmarkt hat.
Genau diese Feinheit garantiert Taiwans Unabhängigkeit. Noch. Bei Diktaturen sollte man sich allerdings nicht darauf verlassen, daß der Diktator "richtig" tickt. Gerade Deutschland hat da ja so seine spezielle Erfahrung, unverständlich, warum man daraus nicht gelernt hat.
Da ist weniger Wandel durch Handel das Ziel als mutually assured destruction im
Wirtschaftsbereich, also Friedens-"Motivation" aus wirtschaftlichen Gründen.
Muß man Xi Jinping bloß noch sagen, der hat nämlich vielleicht andere Sorgen.
Wieviel Flugzeugteile kommen eigentlich aus China bzw. basieren auf überwiegend in China erzeugten Vorstufen: "Bei Magnesium etwa betrage der Anteil der chinesischen Importe mehr als 50 Prozent, bei seltenen Erden 45 Prozent.", so die Zeit in
Da ist leider mehr dran, als mir lieb ist...
Halb so schlimm, umso mehr die deutsche Industrie ins Ausland abwandert, desto weniger Energie wird benötigt.