Triebwerkshersteller
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Rolls-Royce plant größeren Stellenabbau

Rolls-Royce Trent XWB-97
Rolls-Royce Trent XWB-97, © Airbus

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LONDON - Der Triebwerkshersteller Rolls-Royce plant einen Stellenabbau. Rund 2000 bis 2500 Jobs sollen weltweit wegfallen, wie das britische Unternehmen am Dienstag ankündigte. Der Konzern, der auch Standorte in Deutschland hat, beschäftigt derzeit rund 42.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ziel der Umstrukturierung sei eine schlankere und effizientere Organisation. Konzernchef Tufan Erginbilgic sprach von einem weiteren Schritt auf dem mehrjährigen Weg, ein wettbewerbsfähiges und wachsendes Unternehmen zu schaffen. Der frühere BP-Manager leitet das Unternehmen seit Januar.

Rolls-Royce baut vor allem Antriebe für Großraumflugzeuge, die auf Langstreckenverbindungen von Kontinent zu Kontinent zum Einsatz kommen. Das Unternehmen machte keine Angaben dazu, welche Standorte vom Stellenabbau betroffen sein sollen.

Mehrere Medien hatten vorab berichtet, es gehe vor allem um Jobs in der Verwaltung. Der Mitteilung zufolge soll es etwa Veränderungen bei der Organisation des Einkaufs, der Finanz- und Personalabteilungen geben.

Bereits vor drei Jahren hatte das Unternehmen einen großen Stellenabbau angekündigt, damals waren rund 9.000 Stellen betroffen. Der Einbruch des Luftverkehrs und die Notlage vieler Airlines in der Corona-Pandemie hatten den Triebwerkshersteller Rolls-Royce stark getroffen.

"Nicht nachvollziehbar"

Die IG Metall nannte den massiven Arbeitsplatzabbau auch wegen fehlender Details "nicht nachvollziehbar". "Ideen oder Konzepte für die Zukunft von Rolls-Royce hat der CEO offensichtlich nicht. Rolls-Royce erschüttert mit dieser Aktion das letzte verbliebene Vertrauen in das Top-Management", erklärte IG-Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner.

Die Gewerkschaft erwarte, dass sich die Bundesregierung bei diesem Schlüsselunternehmen der deutschen Verteidigungsindustrie einschalte und deutsche Interessen wahre.
© dpa-AFX | Abb.: Airbus | 17.10.2023 09:52

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Beitrag vom 21.10.2023 - 10:42 Uhr
Modhinweis
2 Beiträge gelöscht. OT
Bitte zurück zum eigentlichen Thema.
Fly-away Moderator
Beitrag vom 20.10.2023 - 17:11 Uhr
Danke Gleichfalls!

Und denken sie an Wikipedia. Die sind gerade wieder mit eine Fund Raising Kampagne gestartet und das ist wirklich gut angelegtes Geld;-)


Nix für Ungut und viele Grüße von einem Gewerkschaftler!
Beitrag vom 20.10.2023 - 16:58 Uhr
@Legacy

Da ihre Aufmerksamkeitsspanne nicht mal für den ganzen ersten Absatz gereicht hat, hiernochmal Absatz zwei:

Der Gewerkschaftsvorstand sagte "Schlüsselunternehmen der deutschen Verteidigungsindustrie". Und als Das kann man den Hersteller des Triebwerks eines wichtigen deutschen Militärflugzeugs sicher bezeichnen.
Tut mir leid, der Hersteller heißt Turbounion und kommt aus München.

Also doch Rolls-Royce... Da schließt sich der Kreis. Lieber doch Spende an Wikipedia...?


The company's only product is the RB199, a three-spool turbofan developed specifically for the Panavia Tornado.[1]
Structure

The ownership of the company similarly split into-

40% Rolls-Royce
40% MTU Aero Engines
20% Avio S.p.A. (formerly Fiat Aviazione)[2]



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