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Am größten deutschen Drehkreuz waren heute hunderte Starts und Landungen der Lufthansa gestrichen. Einzelne Flüge gingen an Ziele in Europa und Übersee. Das Unternehmen nannte aber am Morgen keine exakten Zahlen. An den Umbuchungsschaltern der Lufthansa bildeten sich längere Schlangen.
Nach einer Schätzung des Flughafenverbands ADV fallen wegen des ganztägigen Streiks deutschlandweit mehr als 460 Flüge mit 69.000 betroffenen Passagieren aus.
Laut Flughafenbetreiber Fraport war es insbesondere im Terminalbereich A deutlich leerer als sonst. Dieser Abschnitt wird ausschließlich von Lufthansa genutzt. Weil alle übrigen Airlines aber nicht bestreikt werden, herrschte in den anderen Abschnitten reger Publikumsverkehr.
Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit geht nach ersten Rückmeldungen von einer hohen Arbeitskampfbereitschaft ihrer Mitglieder aus. "Wir sehen in Frankfurt eine sehr gute Beteiligung", sagte VC-Präsident Andreas Pinheiro am Flughafen. Er sagte weiterhin: "Was wir brauchen, ist ein neues Angebot. Die Lufthansa hat sich nicht gemeldet."
Der Gewerkschafter schloss weitere Streiks für höhere Betriebsrenten nicht aus. "Als Gewerkschaft haben wir nicht viele Mittel außer dem Arbeitskampf. Wenn es kein Angebot gibt, dreht sich die Eskalationsspirale immer weiter."
© dpa | 12.02.2026 09:36







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