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Lufthansa-Flugbegleiter fordern 15 Prozent Gehaltsplus

Lufthansa Kabine
Lufthansa Kabine, © Lufthansa Group

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FRANKFURT - Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo fordert 15 Prozent mehr Geld für die rund 18.000 Kabinenbeschäftigten der Lufthansa. Daneben will die Gewerkschaft in der anstehenden Tarifrunde eine Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro sowie die Erhöhung von Funktionszulagen für Führungskräfte erreichen.

Ufo-Tarifvorstand Joachim Vázquez Bürger verwies am Donnerstag unter anderem auf den Rekordumsatz des Konzerns im dritten Quartal und die erfolgreiche Rückkehr der Luftfahrt nach der Corona-Pandemie.

"Nun wird es Zeit, dass auch die Kabine, die einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg geleistet hat und die die Last einer katastrophalen Personalplanung trägt, finanziell beteiligt wird", sagte Bürger. Ufo zufolge haben die Kabinenbeschäftigten seit 2019 trotz einer Vergütungserhöhung im vergangenen Jahr angesichts der hohen Inflation in weit überwiegender Mehrheit Reallohnverluste verzeichnet.

Weitere Forderungen sind den Angaben zufolge eine Erhöhung eines Urlaubsgeldzuschlages und der sogenannten Fremdsprachenzulagen, die beide seit Jahrzehnten nicht angehoben worden seien, sowie ein Bildungszuschuss von 500 Euro für Ufo-Mitglieder. Der neue Vergütungstarifvertrag soll eine Laufzeit von 18 Monaten haben.

Der aktuelle Vertrag läuft am 31. Dezember aus, dann endet auch die Friedenspflicht. Die Verhandlungen sollen an diesem Freitag beginnen.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Lufthansa | 09.11.2023 11:10

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Beitrag vom 11.11.2023 - 14:24 Uhr
Für einen Job der nicht mal als Ausbildung gilt, ist die Forderung ziemlich hoch...
Möglich. Das denke ich mir bei den Piloten auch jedes mal ;)
Beitrag vom 11.11.2023 - 11:35 Uhr
Für einen Job der nicht mal als Ausbildung gilt, ist die Forderung ziemlich hoch...
Beitrag vom 10.11.2023 - 10:05 Uhr
Wenn’s der Firma schlecht geht, wird ja auch oft auf gehaltsverzicht seitens der Arbeitgeber gepocht. Wieso sollen Arbeitgeber dann nicht auch mehr Geld einfordern dürfen, wenn es wirtschaftlich Bombe läuft? Es ist ja keine Einbahnstraße.
Da bin ich bei Ihnen, aber wann wurde denn immer (wg. oft) auf Gehaltsverzicht gepocht und wann wurde das auch umgesetzt? Pochen tun ja immer beide Seiten.


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