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Älter als 7 Tage

Tarifgespräche bei Discover Airlines treten auf der Stelle

Eurowings Discover Airbus A330
Discover Airline Airbus A330, © Fraport AG

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FRANKFURT - Tarifverhandlungen für die Piloten bei Discover Airlines bleiben auch im neuen Jahr vorerst ohne Ergebnis. Die Vereinigung Cockpit wirft der Lufthansa-Tochter eine Verzögerungstaktik vor. Ein Treffen am Mittwoch endete, bevor es richtig begonnen hatte. Eine Vorbedingung des Konzerns liegt Cockpit schwer im Magen.

Einen Tag vor Heiligabend hat Cockpit bei Discover Airlines mit einem fünfstündigen Warnstreik die Muskeln spielen lassen.

Vor weiteren Verhandlungen über Bezahlung und Dienstregeln der Piloten will Discover Airlines nun eine sogenannte "Sozialpartnerschaftscharta" vereinbaren. Das geht aus einem Rundschreiben der Gewerkschaft hervor, das aero.de vorliegt.

Die Gewerkschaft will sich darauf nicht einlassen. Der Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung  sei nicht nur unüblich, sondern würde aus Sicht der Pilotenvertretung auch Arbeitskampfmaßnahmen "massiv" beschneiden - und die Gliederung der weiteren Tarifgespräche Discover überlassen.

Cockpit wirft Discover in dem Schreiben vor, "die Tarifierung verzögern oder gar verhindern" zu wollen. Die Gewerkschaft macht nun ihrerseits die Rücknahme der Forderung nach einer Sozialpartnerschaftscharta zur Voraussetzung für weitere Verhandlungen um einen Vergütungs- und Manteltarifvertrag.
© aero.de | Abb.: Fraport | 11.01.2024 15:00

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Beitrag vom 12.01.2024 - 13:30 Uhr
Zu Ihrer Frage im vorherigen Post: kann ich leider nicht rausgeben.
Ok, verstehe ich und kein Problem.
Beitrag vom 12.01.2024 - 13:00 Uhr
Na klar, man könnte damit für heute, und bestimmt zukünftig, kommende Verhandlungen die Verzögerungen ausschließen.

Klar, wenn man gar nicht erst verhandeln darf, kann es keine Verzögerungen geben ;-)

Stellt sich die Frage, warum die VC das Thema öffentlich stellt? Sie ist doch nur ihren Mitgliedern verpflichtet und dafür gibt es die üblichen Kanäle. Ein Schelm... ;-)

Um Druck aufzubauen? Die GF macht ja auch nichts anderes:

Das Unternehmen hatte hingegen von "sehr guten fortgeschrittenen Gesprächen" berichtet. Man sei auf der Zielgeraden zum Abschluss eines Tarifvertrages. "Es lagen bereits Teileinigungen vor und die klare Intention, zeitnah im Januar weiter zu verhandeln und rasch zum Abschluss zu kommen", sagte eine Sprecherin.

Klingt für mich nicht nach Zielgerade, wenn ich bereits vereinbarte Punkte vom Tisch ziehe und erstmal so eine Charta verlange, die auch bestimmt Monate braucht, bis sie durchverhandelt ist und mich bis dahin weigere, MTV/VTVs zu verhandeln. Und wer weiß, mit was man dann um die Ecke kommt? Nee, nach außen hin sich absolut bereit für eine Tarifierung geben und dann sowas machen - Hinhaltetaktik.

Zu Ihrer Frage im vorherigen Post: kann ich leider nicht rausgeben.
Beitrag vom 12.01.2024 - 12:34 Uhr
Also erstmal über eine Charta verhandeln, um festzulegen wie man in den kommenden Verhandlungen verhandelt?
Das nennt man zielorientiert..
Na klar, man könnte damit für heute, und bestimmt zukünftig, kommende Verhandlungen die Verzögerungen ausschließen. Aber solange man nicht weiß, um was es genauer geht, ist das alles müßig.
Stellt sich die Frage, warum die VC das Thema öffentlich stellt? Sie ist doch nur ihren Mitgliedern verpflichtet und dafür gibt es die üblichen Kanäle. Ein Schelm... ;-)
Das Ziel ist Verzögerung.

Dieser Beitrag wurde am 12.01.2024 12:36 Uhr bearbeitet.


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