Crewstreik
Älter als 7 Tage

Discover arbeitet an Ersatzflugplan

Discover Airlines
Discover Airlines, © Discover Airlines

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FRANKFURT - Die Fluggesellschaft Discover erstellt wegen des geplanten Streiks ihres Flugpersonals für diesen Freitag einen Ersatzflugplan.

Es geht um rund 30 Flüge, die im Streikzeitraum geplant sind, wie eine Sprecherin der Lufthansa-Tochter in Frankfurt berichtete. Ziel sei es, möglichst viele Passagiere an ihr Ziel zu bringen.

20 Flüge sollten demnach ursprünglich von Frankfurt starten, weitere zehn sollte die Discover im Auftrag ihrer Mutter in München absolvieren.

Am Mittwochabend hatte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ihre Mitglieder zu einem ganztägigen Streik am Freitag aufgerufen. Dem schloss sich später die Kabinengewerkschaft Ufo mit einem ebenfalls 24 Stunden langen Warnstreik an.

Es geht um Erst-Tarifverträge in dem erst vor zweieinhalb Jahren gegründeten Ferienflieger mit derzeit 24 Flugzeugen. Das Zusammenwirken der Crews dürfte es dem Unternehmen noch schwerer machen, ausreichend Personal für die Flüge zu finden.

Das Unternehmen kritisierte am Donnerstag die Streikaufrufe scharf und bezeichnete sie als unnötige Eskalation.

"Während die VC zuletzt jedes Angebot von Discover Airlines zur Fortsetzung der Gespräche kategorisch abgelehnt hat, ruft die Ufo in einem Unternehmen zum Warnstreik auf, mit dem sie zuvor noch kein einziges Gespräch geführt hat", erklärte eine Sprecherin. Man bedauere die Auswirkungen, die dieser Streik auf die Reisepläne der Reisenden haben werde.

Cockpit wirft Discover hingegen eine Verzögerungstaktik vor. Die Airline habe auch in dieser Woche kein Tarifangebot unterbreitet.

Der Ferienflieger der Lufthansa-Gruppe war im Corona-Sommer 2021 zunächst unter dem Namen "Eurowings Discover" gestartet und später in "Discover Airlines" umbenannt worden. Discover soll kostengünstiger als die Lufthansa-Kernmarke unterwegs sein und auf dem lukrativen Freizeit-Markt Ferienfliegern wie der Condor Konkurrenz machen./
© dpa-AFX | 25.01.2024 08:43

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Beitrag vom 25.01.2024 - 23:18 Uhr
Super. Jetzt schon ein voller Erfolg. Trotzdem heißt es geduldig bleiben und in einen unbefristeten Streik einzutreten.


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