Vereinigung Cockpit
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Piloten stimmen für Streik bei Discover Airlines

Eurowings Discover Airbus A330
Discover Airlines Airbus A330, © Eurowings Discover

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FRANKFURT -  Bei der Lufthansa-Tochter Discover Airlines drohen Streiks der Piloten. In der am Dienstag beendeten Urabstimmung stimmten knapp 96 Prozent der Mitglieder für einen Arbeitskampf, wie die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) am Dienstag mitteilte. Ein Streiktermin wurde zunächst nicht genannt.

Stattdessen wurde der Arbeitgeber aufgefordert, ein verhandlungsfähiges Angebot ohne Vorbedingungen zu unterbreiten, um an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Der Ferienflieger der Lufthansa-Gruppe war im Corona-Sommer 2021 zunächst unter dem Namen "Eurowings Discover" gestartet und später in "Discover Airlines" umbenannt worden. Die bislang 24 Flugzeuge werden an den Drehkreuzen Frankfurt und München auf Lang- und Mittelstrecken eingesetzt.

Die Verhandlungen über einen Erst-Tarifvertrag für die Piloten hat die VC für gescheitert erklärt und dem Unternehmen eine Hinhaltetaktik vorgeworfen. Auch für die Kabinen-Crews gibt es bislang keinen Tarifvertrag.

Einen erster Warnstreik der Piloten am Tag vor Heiligabend war für die meisten Passagiere glimpflich verlaufen. Discover konnte die Flüge in Zeiten außerhalb des fünfstündigen Streikfensters verlegen. Bei einem längeren Ausstand könnte es hingegen schnell zu Flugausfällen kommen.
© dpa, aero.de | Abb.: Fraport AG | 23.01.2024 13:19

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Beitrag vom 24.01.2024 - 22:37 Uhr
@Christian159: Condor hat mehr als genug Kollegen auf der rechten Seite, die upgradefähig sind. Von daher werden links nur wenn unbedingt nötig Kapitäne eingestellt.

Ich verstehe!

Jetzt wäre es noch spannend von @MD 11 zu erfahren, warum man beim Wechsel von Discover zu LH City "wieder in der LH und damit somit an der Mainline" ist.
Aber warscheinlich sind das Internas, die nicht an die Öffentlichkeit dringen dürfen.

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2024 22:41 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.01.2024 - 20:42 Uhr
@Christian159: Condor hat mehr als genug Kollegen auf der rechten Seite, die upgradefähig sind. Von daher werden links nur wenn unbedingt nötig Kapitäne eingestellt.
Beitrag vom 24.01.2024 - 12:42 Uhr
Sie wandern nicht mehr zur Condor ab, sondern, was das Cockpit betrifft zum LH City.

Zahlt LH City etwa mehr als Condor?


Nein, aber bei City besteht grosser 320 (und später 220) Bedarf und du bist wieder in der LH und somit näher an der Mainline.

Bei Condor besteht auch großer A320 Bedarf, man will jetzt sogar Piloten, die nicht deutsch als Muttersprache haben, einstellen (was Condor für den ein oder anderen zu einer unsichereren Airline mutieren läßt).
 https://www.aerotelegraph.com/auch-condor-sucht-nach-englischsprachigen-pilotinnen-und-piloten

Inwiefern ist man bei LH City näher bei der Mainline als bei Discover?

Und warum zieht man eigentlich die Nähe zur Mainline vor (bei der großen Unzufriedenheit der Beschäftigten) statt zur Condor zu gehen, bei der - wenn man vielen Kommentaren glaubt - große Zufriedenheit und Wohlfühlathmosphäre herrscht?
Wenn das mit einem Wechsel mal so einfach wäre. Besonders auf der linken Seite.

Wieso? Fliegt die Condor ohne Kapitäne?


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