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Älter als 7 Tage

Austrian-Flugpersonal tritt spontan in Streik

Austrian Airlines Airbus A320neo
Austrian Airlines Airbus A320neo, © Austrian Airlines

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SCHWECHAT - Warnstreik bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines: Die Betriebsversammlung des fliegenden Personals hat am Freitag überraschend einen Ausstand bis 17 Uhr beschlossen. Grund seien die stockenden Tarifverhandlungen und die "sehr schlechte Bezahlung" innerhalb des Lufthansa-Konzerns.

Das erklärte der zuständige Fachbereichsvorsitzende der Gewerkschaft Vida, Daniel Liebhart, der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Aufgrund der Betriebsversammlung am Freitagvormittag hatte Austrian bereits mehr als 100 Flüge gestrichen.

Das Unternehmen bezeichnete den Warnstreik als "völlig unverhältnismäßig". Man müsse "Lösungen am Verhandlungstisch finden". Wie viele Flüge aufgrund der Arbeitsniederlegung gestrichen werden müssen, war zunächst offen.

Die Fluggesellschaft rät Passagieren, ihren Flugstatus auf der Internetseite des Unternehmens, in der Austrian-App oder via Travel-ID zu überprüfen.

Nach acht Gesprächsrunden gibt es bei Austrian Airlines noch keinen Abschluss über die Gehälter. Es geht um den sogenannten Kollektivvertrag für Piloten und Flugbegleiter.

Die Gewerkschaft fordert nach einem guten wirtschaftlichen Jahr für die Luftfahrtbranche und einer kräftigen Anhebung der Ticketpreise, dass auch die Beschäftigten in Form von guten Gehaltserhöhungen profitieren.
© dpa-AFX | Abb.: Austrian Airlines | 01.03.2024 14:03

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Beitrag vom 02.03.2024 - 11:25 Uhr
Leider mit Familie und Kind nicht immer möglich. Daher gilt solidarisch im Kollektiv!
Das mit dem Solidaritätskollektiv können Sie sich übers Bett hängen. Wenn bei der ein oder anderen Abteilung demnächst weitere Dienstleister in der Tür stehen, dann stehen Sie alleine da. Jeder wird wieder für sich kämpfen. Wie soll das auch funktionieren? Die höheren Erträge werden 1:1 durch die höheren Kosten aufgefressen. Davon + 1 Mrd mehr durch Personalkosten.
Beitrag vom 02.03.2024 - 09:41 Uhr
Leider mit Familie und Kind nicht immer möglich. Daher gilt solidarisch im Kollektiv!
Beitrag vom 02.03.2024 - 08:48 Uhr
Mag sein. Benchmark soll aber die Kabinen/ Cockpitwelt sein. Eine Lufthansa Group, Condor ,TUI… Angebot - NachfrageZ da sind die Bedingungen der Disco grottig. Daher der anstehende Exodus.

Wenn Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen würden, wäre kein Arbeitskampf notwendig, dann würde man einfach zum Unternehmen wechseln, das bessere Bedingungen bietet.


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