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Lufthansa kann zum Beginn der Sommerflugplans mit neuen 787-9 rechnen. In Charleston stehen 14 Dreamliner mit der neuen Lufthansa-Kabinen, "denen die Zulassung für die Business Class durch die FAA fehlt", sagte Lufthansa-Airlines-Chef Jens Ritter am Montag in einem Mitarbeiterformat.
Laut Lufthansa-Kreisen stehen 16G-Belastungstest für das Installationsschema der Business-Class-Sitze aus. "Wir haben nun die Gewissheit, dass die notwendigen Tests Ende Februar erfolgen werden", sagte Ritter. Sobald sich danach eine Zertifizierung abzeichne, werde Lufthansa -"zeitnah B787 mit geblockten Business-Class-Sitzen übernehmen".
Voll einsatzfähig sind die Flugzeuge damit zwar nicht, Lufthansa kann Zulauf und Crew-Schulungen so aber besser aufeinander abstimmen und einen "Ketchupflaschen-Effekt" vermeiden.
Trotz zunächst gesperrter Business-Class-Reihen werden die neuen 787-9 in Frankfurt dringend gebraucht. Laut Konzernkreisen will Lufthansa die Maschinen zunächst auf mittellangen Strecken einsetzen - und so das System an zentralen Stellen entlasten.
Parallel holt Lufthansa im Sommer sechs A350-900 aus München nach Frankfurt, Flugzeuge ohne Allegris-Kabine.
"Extrem wartungsintensiv"
Lufthansa stemmt große Teile des Frankfurter Interkontflugplans aktuell mit Boeing 747-8, betagten 747-400 und A340-600. "Die ältere Bestandsflotte ist extrem wartungsintensiv", sagte Ritter im Januar. "Wir halten in Frankfurt jedes fünfte Langstreckenflugzeug als Reserve vor, was die Flugzeugkapazität weiter verknappt."
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 26.02.2025 06:33







Kommentare (3) Zur Startseite
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Danke.
Frage: Warum kann man den, dann ja zertifizierten, Sitz erstmal nicht benutzen?