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"Cockpit ist schon wieder voll in den Honigtopf getreten"

Lufthansa Airbus A350-900 in München
Lufthansa Airbus A350-900 in München, © Lufthansa

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FRANKFURT - Lufthansa-Chef Carsten Spohr triggert die Piloten. Die Vereinigung Cockpit macht es Lufthansa im aktuellen Tarifkonflikt leicht - der Pilotengewerkschaft entgleiten die Verhandlungen über Betriebsrenten. Die sollten eigentlich die Generalprobe für weit wichtigere Tarifrunden werden.

Carsten Spohr weiß, was den Lufthansa-Piloten wirklich auf der Seele brennt.

In den Lufthansa-Cockpits herrsche "wenig Sorge" über ohnehin gute Betriebsrenten, lenkte der Lufthansa-Konzernchef vergangene Woche in Frankfurt vom eigentlichen Thema der aktuellen Tarifrunde weg. "Aber es herrscht große Sorge über Zukunftsperspektiven und Wachstumsperspektiven - und darüber muss jetzt geredet werden."

Nur machen Lufthansa und Cockpit genau das schon seit bald vier Jahren - seit der Konzern im Dezember 2021 die Perspektivvereinbarung (PPV) mit festen Kennlinien für die Lufthansa-Mainline jenseits der KTV-Basis gekündigt hat.

Lufthansa, so Spohr weiter, sei bereit über "Zusagen" bei "Flugzeugen, Einstellungen und der Anzahl von Kapitänsstellen" zu verhandeln, sofern im Gegenzug der "Kostennachteil" der Lufthansa Classic gesenkt werde.

Auch das ist ein alter Hut. Immer wieder loteten Lufthansa und Cockpit gegenseitige Schmerzpunkte aus, teils in Konferenzhotels abseits der Zentrale. Immer wieder gingen die Runden ohne Ergebnis auseinander.

Auf Seiten der Lufthansa bestand auch kaum Einigungsdruck. Seit 2023 gilt ein neuer Vergütungstarifvertrag (VTV), Der ist mit 18 Prozent Tabellenplus zwar teuer, läuft aber bis Ende 2026. Der Manteltarifvertrag (MTV) mit den Dienstregeln gilt sogar noch ein Jahr länger. Für Cockpit werden die Laufzeiten zunehmend zum Problem.

"VTV und MTV hatten schon immer die meiste Hebelkraft", sagte ein Kenner der komplexen Lufthansa-Pilotentarife aero.de. "Unter dem Strich hat sich Lufthansa ein dreijähriges Fenster erkauft, um Tatsachen zu schaffen - wie gerade bei der CityLine."

"Im Rückblick ziemlich treudoof" habe Cockpit die Ersttarifierung von Discover Airlines mit Lufthansa verhandelt. Den eigentlichen Tarifvertrag schloss der Ferienflieger im Sommer 2024 dann aber mit Verdi - für das gesamte fliegende Discover-Personal und "für die Piloten wertegleich auf Basis der Vorarbeit von Cockpit".

Eine Streikreaktion von Cockpit und der Kabinengewerkschaft Ufo ist im Nachgang verpufft. "Discover war ein Hallo-wach-Moment an der Unterschweinstiege (Bürositz der Vereinigung Cockpit, Red.)", sagte der Tarifinsider. "Das wurde intern aufgearbeitet, wichtige Tarifmaterien sollten nicht wieder in einer Gesamtlösung untergepflügt werden."

Den Tarifkonflikt um höhere Betriebsrenten hat Cockpit tatsächlich strikt entlang neuer Leitlinien eskaliert - zumindest anfangs.

Kein falsches Wort, überhaupt wenig Kommunikation nach innen und außen: Peinlich genau achtete die Gewerkschaft darauf, das Thema "Betriebsrenten" von anderen Tarifblöcken zu trennen. Eine gut-getimte Urabstimmung sorgte für Nachdruck - alles eng am Skript. Bei Lufthansa stand ein Pilotenstreik in den Herbstferien im Raum.

Cockpit, so schien es, wollte die Sache durchziehen. Auch Streikpunkte sollen intern schon ausgearbeitet gewesen sein. Und selbst mit einem kurzen Warnstreik hätte die zuletzt eher glücklose Gewerkschaft, meinen einzele Stimmen aus dem Pilotenkörper, auch ihr Profil für die VTV- und MTV-Runden geschärft.

"Doch dann öffnete sich ein Fenster für Gespräche auch zu anderen Themen", sagte Cockpit-Präsident Andreas Pinheiro Ende Oktober. "Diesmal auch zu weiterreichenden Themenfeldern, etwa den Perspektiven bei der CityLine, der Tarifierung von Lufthansa City Airlines und Discover sowie der Zukunft und Bedeutung der Lufthansa Passage."

Dieses Mal blieb es bei Vorgesprächen. Lufthansa, so berichten es Kreise, konfrontierte Cockpit mit einem straffen Verhandlungsrahmen, der für Cockpit Rechtsrisiken barg. Die Gewerkschaft lehnte eine Stellungnahme dazu gegenüber aero.de ab. Lufthansa fand die "Sondierungsgespräche" immerhin "konstruktiv".

"Cockpit ist schon wieder voll in den Honigtopf getreten", sagte der oben zitierte Insider aero.de. "Moment und Momentum" für einen Streik seien jedenfalls verpasst.

Die Pilotengewerkschaft leckt jetzt ihre Wunden. "Herr Spohr scheint sehr genau zu wissen, was unsere Mitglieder bewegt - erstaunlich, wenn man bedenkt, dass er sich in den vergangenen Jahren kaum die Mühe gemacht hat, mit uns überhaupt zu reden", reagierte Pinheiro am Montag auf Spohrs Wortmeldung. "Wir konzentrieren uns ausschließlich auf unsere offenen Tarifthemen mit den jeweiligen Flugbetrieben."
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 04.11.2025 13:29

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Beitrag vom 17.11.2025 - 09:19 Uhr
... Ich finde generell eher, dass sich die Piloten der Töchter zu billig anbiedern, weil sie vermutlich nix besser bezahltes finden, oder sie anderweitige persönliche Zwänge und Restriktionen haben.
Das widerspricht ein Wenig dem:
Für die, die gut sind, gibt es immer Alternativen. Beim Rest muss sich zeigen, welche neuen Konzepte andere ,stark expandierende Airlines haben und ob sie sich ggf. neue Pilotenmärkte erschließen wollen/müssen. Denkmodelle gibt es da schon.

...
Finden Sie? Bei ersterer Aussage unterstelle ich einmal, dass die überwiegende Mehrheit es bei besser bezahlten, oder besseren Arbeitsbedingungen bietenden Airlines versucht hat und kein Glück hatte. Die zweite Aussage meint, dass bei einer Nachfrage an Piloten auf unserem Markt, durch Expansion ausländischer Airlines auf unseren Markt, Arbeitsplätze entstehen könnten, die dann einer Gruppe derer, die heute bei Billigheimern fliegen, offen stehen könnte.

... Trotzdem könnte ein Pilot der Lufthansa für bis zu 60% seines Gehaltes zuhause bleiben. Das wäre dann quasi müheloses Einkommen, oder er fliegt 10 Jahre lang, von 55 bis 65, für 40% mehr weiter 100 %. Unter der Prämisse, dass man Ihn in seiner Funktion ohnehin ersetzen müsste, braucht es also einen neuen Copiloten und ein Upgrade zum Cpt. Das kostet schätzungsweise das gleiche. Das wäre die Kostenbetrachtung heute.
Genau: die Betrachtung auf heute und auch nur einen Aspekt reduziert, haben Sie natürlich recht.
Langfristig ist es doch besser für den AG generell bis 65 fliegen zu lassen, den Piloten für seine zu
vollbringende Arbeit zu bezahlen und so auch die Intervalle, einen Ausscheider durch einen neuen Piloten zu ersetzen, zu verlängern.

Klar, spart die ganze Übergangsversorgung, beziehungsweise man bekommt für die Zahlung ein Gegegnleistung. Schade nur, dass dies für viele schon Gesundheitlich nicht unbedingt funktioniert. Zudem sieht man häufig, dass man seine mentalen Schwächen nicht mehr durch seine Erfahrung ausgleichen kann. Das wäre ein Punkt, sich zu verabschieden, auch vor 65. Sprechen Sie mal mit Trainern. Viele sind bis zum Schluss auf der Höhe, andere schon länger nicht mehr. Daher gab es Regelungen, die ÜV, um jedem diesen Ausstieg finanziell abgesichert zu ermöglichen. Im übrigen liegt der zu erreichende Altersschnitt bei Lufthansa ohnehin schon bei über 60. Ein Ausstieg vorher geht im Zweifel nur über die Fluguntauglichkeit, was aber auch kein Problem darstellen sollte. Simulieren hat man ja als Pilot gelernt.
Recht haben Sie natürlich auch, dass der Discover Pilot in 20 Jahren und mehreren Tarifrunden selbst bei gleich hohem erstreikten Gehalt günstiger wäre, weil er keine Übergangsversorgung und Betriebsrente hat, für die die LH heute teilweise Rücklagen bilden muss. Das werden die Neider wieder ganz toll finden, ich finde das eher ein Armutszeugnis der Lufthansa. Eine Art der Versorgung braucht es, um einen erzwungenen Ausstieg, oder den gewollten, z.b. wegen medizinischer Indikationen, möglich zu machen. Und die Discover Leute können da vermutlich bei Ihren Gehältern kaum privat ausreichend vorsorgen.
Aber wenn sie doch dann bei LH-Gehältern angekommen sind, dann könnten sie es doch.
>
Ich glaube, bei der Debatte geht es nicht um vorsorgen können. Die werden Ihre AV schon privat angelegt haben. Da geht es eher darum, sein Alter mit etwa denselben Abstrichen gestalten zu können, wie andere Arbeitnehmer auch. Da wären wir dann bei derzeit 48% seines letzten Gehaltes. Aufgrund des Endgehaltes wären wir dann immer noch fünfstellig, würde ich sagen. Zieht man davon die theoretische Höchstrente in Deutschland ab, die auch kein Pilot erreicht, bleiben Minimum 6500 tsd € pro Monat auszugleichen, eher mehr. Wenn man mal 40 Arbeitsjahre unterstellt und 20 Rentenjahre , bleiben über 3000 € pro Monat. Soviel hätten Sie vermutlich kaum dauerhaft während Ihres Arbeitslebens monatlich beiseite schaffen können. Neid? Ich nicht. Man kann auch anders viel verdienen, wenn man zumindest Bauernschläue besitzt und bereit ist mehr zu arbeiten als andere und ggf. bereit ist, Risiken einzugehen. Umsonst gibt es wenig. Unangebracht ohnehin für alle die, die keine Berührungspunkte mit dem LH Konzern haben, denn sie finanzieren die Altersversorgungen mit keinem Cent.


PS: Die Neid-Debatte steht Ihnen nicht.
Beitrag vom 17.11.2025 - 08:43 Uhr
...

Bedeutet bei LH also,für Bezieher niedriger Einkommen wäre eine Zusatzversorgung wünschenswert und richtig, für Besserverdiener, wie die Führungskräftebenen B und C nicht, da sie für sich selbst vorsorgen können. Ab der Ebene A und Vorstand braucht dann auch wieder Versorgungsansprüche, weil das da ja so üblich ist, trotz hoher sechs und auch siebenstelliger Gehälter. Joa, auch ein Modell.
Das meine ich mit "Die Neid-Debatte steht Ihnen nicht"
>

Meine Neiddebatte ist das sicher nicht. Die galt eher der Nachfrage, um die Aussage von contrail55 zu verstehen.

Man muss da mal festhalten, dass dies tarifliche Vereinbarungen sind, die man treffen kann und beide Parteien unterschrieben haben. Beide haben sich durch die nachgelagerten Gehaltsbestandteile Vorteile versprochen. Weiterhin ist die Vereinbarung ein Gehaltsbestandteil und ohne diesen wären andere, nämlich höhere Gehälter vereinbart worden. Man hat damit beiderseitig Vorteile durch Zahlung in der Vergangenheit mit Renditeerzielungsmöglichkeit seitens der Arbeitgeber, dadurch monatlich niedrigere Beiträge für die erreichbaren Endsummen gehabt und niedriger Besteuerung für die Arbeitnehmer in der Zukunft ermöglicht. Win win, würde ich sagen. Ich kann da irgendwie nichts verwerfliches dran entdecken.
Der AN ersteikt sich Vorsorge (sein gutes Recht). Der AG muss mehr zahlen, auf diese Zahlungen wird ein vergünstigter Steuersatz erhoben, den der AG aber auch zahlen muss - das ist Win-Win?


Nö, Winwin ist, heute geringere Beiträge einzahlen zu müssen, um in der Zukunft einen höheren Betrag, durch Geldanlage und Verinsung auszahlen zu können. Gleichzeitig versteuert der AN als Rentner niedriger. Da liegt der Vorteil für beide Seiten. Ist halt ähnlich wie beim Firmenwagen unter Bruttogehaltsverzicht. Absolut betracht ist ein Mehr an Kosten für den AG sicher kein Vorteil.

Das gerade solche Leistungen in Berufen mit ohnehin höheren Gehältern verbunden ist mag schlicht damit zu tun haben, dass man dies in den unteren Gehaltsklassen nicht als Mittel zur Mitarbeiterbindung für nötig hält. Vermutlich und da muss man "leider" sagen, einfacher austauschbarer ist. ...
Das sieht der AG heute bei Piloten vielleicht ähnlich. Die Bedingungen haben sich geändert.

Klar, sieht er das so. Spätestens seit sich die klare Rangfolge, 1. Sicherheit, 2. Wirtschftlichkeit 3. Kundenzufriedenheit, im LH Konzern etwas verschoben hat. Konnte man ja gerade mit dem heraus drängen des Flight Safety Vorsitzenden den der LH Cargo sehr schön beobachten.

Auch von Bundesregierungen wurde dies zwar immer mal wieder als Pfeiler der Versorgung propagiert, aber offensichtlich interessiert es keinen Arbeitgeber. Das kann aber nun nicht Fehler derer sein, die dies für sich verhandelt haben.

Wer unter diesen Bedingungen unterschrieben hat, bekommt seine Versorgung ja auch. Nur stehen diese Bedingungen heute nicht mehr in diesem Ausmaß zum Angebot.

Offensichtlich bekommt nicht das, was vereinbart wurde. Darum geht es in den Verhandlungen, oder bei potentiellen Streiks.

Möglicherweise liegt es u.a. ja auch mit daran, dass sich die VC zu sehr auf LH konzentriert hat und dadurch zu unterschiedliche Bedingungen geschaffen wurden, die jetzt gegeneinander abgewogen werden.


Keine Ahnung, ob Sie schon die Gnade des Alters erleben, oder Sie am Thema vor Jahrzehnten schon interessiert, oder involviert waren. Unterschiedliche Bedingungen z.B. bei CityLine, Condor und LH waren der Bedienung anderer Geschäftsfelder und Ausbildungswege geschuldet. Man war der Meinung, daß z.B. bei Cityline eine kürzere Ausbildung ausreicht, da ja nur Turboprops auf Kurzstrecken geflogen werden oder sich deren Pilotenschaft vom freien Markt rekrutierte. Im übrigen auch aus der Gruppe derer, die von der LH keinen Schulungsplatz für ein LH Cockpit angeboten bekamen und Ihre Ausbildung selbst finanzieren wollten. Auch damals war die Wirtschaftlichkeit eines reinen Feeders schon ein Thema und man hat dem Wunsch der LH Rechnung getragen. Vielleicht ein Fehler? Keine Ahnung. Letzlich erleben Sie das überall in der Industrie. Großunternehmen boten häufig Zusatzleistungen, die sich Kleinbetriebe nicht leisten konnten.
Beitrag vom 16.11.2025 - 12:09 Uhr
...

Bedeutet bei LH also,für Bezieher niedriger Einkommen wäre eine Zusatzversorgung wünschenswert und richtig, für Besserverdiener, wie die Führungskräftebenen B und C nicht, da sie für sich selbst vorsorgen können. Ab der Ebene A und Vorstand braucht dann auch wieder Versorgungsansprüche, weil das da ja so üblich ist, trotz hoher sechs und auch siebenstelliger Gehälter. Joa, auch ein Modell.
Das meine ich mit "Die Neid-Debatte steht Ihnen nicht"

Man muss da mal festhalten, dass dies tarifliche Vereinbarungen sind, die man treffen kann und beide Parteien unterschrieben haben. Beide haben sich durch die nachgelagerten Gehaltsbestandteile Vorteile versprochen. Weiterhin ist die Vereinbarung ein Gehaltsbestandteil und ohne diesen wären andere, nämlich höhere Gehälter vereinbart worden. Man hat damit beiderseitig Vorteile durch Zahlung in der Vergangenheit mit Renditeerzielungsmöglichkeit seitens der Arbeitgeber, dadurch monatlich niedrigere Beiträge für die erreichbaren Endsummen gehabt und niedriger Besteuerung für die Arbeitnehmer in der Zukunft ermöglicht. Win win, würde ich sagen. Ich kann da irgendwie nichts verwerfliches dran entdecken.
Der AN ersteikt sich Vorsorge (sein gutes Recht). Der AG muss mehr zahlen, auf diese Zahlungen wird ein vergünstigter Steuersatz erhoben, den der AG aber auch zahlen muss - das ist Win-Win?

Das gerade solche Leistungen in Berufen mit ohnehin höheren Gehältern verbunden ist mag schlicht damit zu tun haben, dass man dies in den unteren Gehaltsklassen nicht als Mittel zur Mitarbeiterbindung für nötig hält. Vermutlich und da muss man "leider" sagen, einfacher austauschbarer ist. ...
Das sieht der AG heute bei Piloten vielleicht ähnlich. Die Bedingungen haben sich geändert.

Auch von Bundesregierungen wurde dies zwar immer mal wieder als Pfeiler der Versorgung propagiert, aber offensichtlich interessiert es keinen Arbeitgeber. Das kann aber nun nicht Fehler derer sein, die dies für sich verhandelt haben.
Wer unter diesen Bedingungen unterschrieben hat, bekommt seine Versorgung ja auch. Nur stehen diese Bedingungen heute nicht mehr in diesem Ausmaß zum Angebot.

Möglicherweise liegt es u.a. ja auch mit daran, dass sich die VC zu sehr auf LH konzentriert hat und dadurch zu unterschiedliche Bedingungen geschaffen wurden, die jetzt gegeneinander abgewogen werden.


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