Nach Steuersenkung
Älter als 7 Tage
Minister stellt Flugbranche weitere Entlastungen in Aussicht
BERLIN - Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat weitere Schritte zur Senkung der Flugpreise angekündigt. Die bereits beschlossene Reduzierung der Luftverkehrssteuer zum 1. Juli 2026 sei "nur ein erster Schritt", sagte Schnieder der Zeitung "Die Rheinpfalz". Weitere Maßnahmen würden folgen.
Der CDU-Minister verwies auf einen aus seiner Sicht deutlichen Wettbewerbsnachteil deutscher Flughäfen. Im internationalen Vergleich gebe es eine "Zu-viel-Belastung pro Passagier von 10 Euro".
Die Rücknahme der jüngsten Steuererhöhung bringe lediglich eine Entlastung von rund 2,50 Euro. "Das ist gut, heißt aber auch, dass es noch 7,50 Euro zu viel sind", sagte Schnieder. "Wir haben eine Reihe von weiteren Maßnahmen in Planung. Als Nächstes wird sicherlich geprüft werden müssen, wie wir die Sicherheitsgebühren an Flughäfen senken können."
Die bisherige Steuerpolitik habe nicht zu weniger Flugverkehr geführt, argumentierte der Minister. "Wegen der Steuererhöhung in Deutschland wurde auf keinen einzigen Flug verzichtet. Der Bedarf steigt, die Zahl der Flüge steigt, aber wir profitieren nicht davon", so Schnieder. "Die Airlines ziehen ihre Slots aus Deutschland ab. Für das Klima ist da überhaupt nichts gewonnen und der Wirtschaft wird massiv geschadet."
© aero.de, dpa | Abb.: FMG | 19.11.2025 20:58
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Beitrag vom 20.11.2025 - 09:32 Uhr
Ihre Argumentation macht keinen Sinn.
Sie schreiben LH hätte die Verbindung NUE-MUC gestrichen und damit das Gegenteil erreicht. Kein Mensch fliegt von NUE nach MUC, weil er nach München möchte. Die Leute wollen weiter weg und fliegen jetzt nicht mehr über München weiter, sondern über Frankfurt, Paris, London, Istanbul, Amsterdam. Das heisst ein Flug weniger, die Flüge zu den anderen Hubs werden voller, ergo hat man mit einem eingesparten Flug etwas für die Umwelt getan.
Aha, „die Flüge zu den anderen Hubs werden voller“,…
Und wenn die Anzahl der Flüge zu den anderen Hubs steigt?
https://www.airport-nuernberg.de/de/dritte-taegliche-verbindung-von-nuernberg-nach-paris-8de784f41ba4f1f3
Dann ist das ein Zeichen dafür, dass nicht die Kosten in NUE zu hoch sind, sondern eine Air France besser performed.
Beitrag vom 20.11.2025 - 09:28 Uhr
Erwacht man nun tatsächlich aus dem Dornröschenschlaf auf Seiten der Politik?
Genau so ist es auch. LH strich als Beispiel sowas wie NUE - MUC auf Druck unter dem Motto Flugscham raus aus dem Flugplan und ersetzte es durch eine Busverbindung. Was passierte? Weniger Flugverkehr? Nein, die Passagiere fliegen nun von NUE noch weiter an andere Flughäfen im Ausland zum umsteigen. Entsprechend hat man auf der Umweltseite nichts gewonnen, im Gegenteil, man hat es sogar noch verschlimmbessert. Und obendrein wurde noch der eigenen Wirtschaft damit geschadet, da das Geld nun an ausländische Wettbewerber fließt. Aber Hauptsache man konnte sich für den Erfolg feiern, dass die böse schmutzige LH diese umweltschädliche Verbindung eingestellt hat.
Ihre Argumentation macht keinen Sinn.
Sie schreiben LH hätte die Verbindung NUE-MUC gestrichen und damit das Gegenteil erreicht. Kein Mensch fliegt von NUE nach MUC, weil er nach München möchte. Die Leute wollen weiter weg und fliegen jetzt nicht mehr über München weiter, sondern über Frankfurt, Paris, London, Istanbul, Amsterdam. Das heisst ein Flug weniger, die Flüge zu den anderen Hubs werden voller, ergo hat man mit einem eingesparten Flug etwas für die Umwelt getan.
Demnach hätte LH das Flugzeug verkauft, bzw. würde es nicht mehr nutzen. Ist das tatsächlich so? Haben Sie diesbezüglich belegbare Informationen?
Bitte lassen Sie den Quatsch mit rhetorischen Fragen und Beleganforderungen. Machen Sie doch klar Ihren Punkt und sagen Ihre Meinung. Ich arbeite nicht bei Lufthansa und kann Ihnen diesbezüglich keine Belege liefern. Ich halte Sie aber für intellektuell fähig, folgende Schlussfolgerungen auch ohne Belege zu ziehen. Gibt es weniger innerdeutsche Strecken, benötige ich weniger Flugzeuge und kann die entweder früher ausmustern oder muss nicht so viele ordern. Kurzfristig wird der Flieger wahrscheinlich auf einer rentableren Strecke eingesetzt, langfristig können Flugzeuge eingespart werden.
Beitrag vom 20.11.2025 - 09:20 Uhr
Ach was!?
"Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat weitere Schritte zur Senkung der Flugpreise angekündigt."
Der Minister diktiert dann quasi per Order an die Airlines die Flugpreise?
Bin gespannt wir die Airlines das umsetzen... ;))).
Und:
"Der Bedarf steigt, die Zahl der Flüge steigt, aber wir profitieren nicht davon", so Schnieder. "Die Airlines ziehen ihre Slots aus Deutschland ab."
Ach so ist das!
Aber war nicht immer die Rede davon das in DE keiner mehr fliegen (kann/wil/nirgends mehr hinkommt) und DE würde international abgehängt?
Nur wegen der exorbitanten Gebührenbelastungen!?
Btw: Werden die Steuern/Gebühren, trotz Flieger woanders, denn nicht - zumindest von den deutschen Airlines - in DE gezahlt? Und die Sicherheits- Gebühren für ("Als Nächstes wird sicherlich geprüft werden müssen, wie wir die Sicherheitsgebühren an Flughäfen senken können") nich sowieso von allen Airlines (sie AF aus/von NUE) - die 'Gebühren scheinen nicht zu stören...).
Schon merkwürdig diese Rumeierei, dieser Artikel: vielleicht war das Statement ja schlecht mit den Lobbyisten abgestimmt.
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Sie schreiben LH hätte die Verbindung NUE-MUC gestrichen und damit das Gegenteil erreicht. Kein Mensch fliegt von NUE nach MUC, weil er nach München möchte. Die Leute wollen weiter weg und fliegen jetzt nicht mehr über München weiter, sondern über Frankfurt, Paris, London, Istanbul, Amsterdam. Das heisst ein Flug weniger, die Flüge zu den anderen Hubs werden voller, ergo hat man mit einem eingesparten Flug etwas für die Umwelt getan.
Aha, „die Flüge zu den anderen Hubs werden voller“,…
Und wenn die Anzahl der Flüge zu den anderen Hubs steigt?
Dann ist das ein Zeichen dafür, dass nicht die Kosten in NUE zu hoch sind, sondern eine Air France besser performed.
Genau so ist es auch. LH strich als Beispiel sowas wie NUE - MUC auf Druck unter dem Motto Flugscham raus aus dem Flugplan und ersetzte es durch eine Busverbindung. Was passierte? Weniger Flugverkehr? Nein, die Passagiere fliegen nun von NUE noch weiter an andere Flughäfen im Ausland zum umsteigen. Entsprechend hat man auf der Umweltseite nichts gewonnen, im Gegenteil, man hat es sogar noch verschlimmbessert. Und obendrein wurde noch der eigenen Wirtschaft damit geschadet, da das Geld nun an ausländische Wettbewerber fließt. Aber Hauptsache man konnte sich für den Erfolg feiern, dass die böse schmutzige LH diese umweltschädliche Verbindung eingestellt hat.
Ihre Argumentation macht keinen Sinn.
Sie schreiben LH hätte die Verbindung NUE-MUC gestrichen und damit das Gegenteil erreicht. Kein Mensch fliegt von NUE nach MUC, weil er nach München möchte. Die Leute wollen weiter weg und fliegen jetzt nicht mehr über München weiter, sondern über Frankfurt, Paris, London, Istanbul, Amsterdam. Das heisst ein Flug weniger, die Flüge zu den anderen Hubs werden voller, ergo hat man mit einem eingesparten Flug etwas für die Umwelt getan.
Demnach hätte LH das Flugzeug verkauft, bzw. würde es nicht mehr nutzen. Ist das tatsächlich so? Haben Sie diesbezüglich belegbare Informationen?
Bitte lassen Sie den Quatsch mit rhetorischen Fragen und Beleganforderungen. Machen Sie doch klar Ihren Punkt und sagen Ihre Meinung. Ich arbeite nicht bei Lufthansa und kann Ihnen diesbezüglich keine Belege liefern. Ich halte Sie aber für intellektuell fähig, folgende Schlussfolgerungen auch ohne Belege zu ziehen. Gibt es weniger innerdeutsche Strecken, benötige ich weniger Flugzeuge und kann die entweder früher ausmustern oder muss nicht so viele ordern. Kurzfristig wird der Flieger wahrscheinlich auf einer rentableren Strecke eingesetzt, langfristig können Flugzeuge eingespart werden.
"Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat weitere Schritte zur Senkung der Flugpreise angekündigt."
Der Minister diktiert dann quasi per Order an die Airlines die Flugpreise?
Bin gespannt wir die Airlines das umsetzen... ;))).
Und:
"Der Bedarf steigt, die Zahl der Flüge steigt, aber wir profitieren nicht davon", so Schnieder. "Die Airlines ziehen ihre Slots aus Deutschland ab."
Ach so ist das!
Aber war nicht immer die Rede davon das in DE keiner mehr fliegen (kann/wil/nirgends mehr hinkommt) und DE würde international abgehängt?
Nur wegen der exorbitanten Gebührenbelastungen!?
Btw: Werden die Steuern/Gebühren, trotz Flieger woanders, denn nicht - zumindest von den deutschen Airlines - in DE gezahlt? Und die Sicherheits- Gebühren für ("Als Nächstes wird sicherlich geprüft werden müssen, wie wir die Sicherheitsgebühren an Flughäfen senken können") nich sowieso von allen Airlines (sie AF aus/von NUE) - die 'Gebühren scheinen nicht zu stören...).
Schon merkwürdig diese Rumeierei, dieser Artikel: vielleicht war das Statement ja schlecht mit den Lobbyisten abgestimmt.