ZÜRICH - Wer bei Swiss ein Flugzeug steuert, muss Deutsch sprechen - noch. Swiss-Chef Jens Fehlinger will den Rekrutierungsradius bei Neueinstellungen von Piloten erweitern - und eine Abschaffung der "Deutschpflicht" prüfen. Das Sprachthema will die Lufthansa-Tochter mit der Pilotengewerkschaft beraten.
Nur noch Englisch statt Deutsch? Swiss will angesichts eines Pilotenmangels eine Sprachbarriere möglicherweise lockern.
"Ich denke, dass wir die Deutschpflicht in den kommenden Jahren kritisch überprüfen sollten", sagte Swiss-Chef Jens Fehlinger der "Luzerner Zeitung".
Englisch ist die universelle Fliegersprache, laut Fehlinger verzichten andere europäische Airlines bei Neueinstellungen im Cockpit bereits auf ein Landessprachenerfordernis.
Im Lufthansa-Konzern beschränkt Eurowing Europe für Cockpiteinstellungen in Prag und Stockhholm die erforderliche Sprachkenntnis von Piloten auf Englisch. Deutschkenntnisse sind hier lediglich "wünschenswert" aber "nicht erfoderlich"
Swiss will nichts überstürzen. "Das Thema würden wir selbstverständlich vorab mit unseren Sozialpartnern erörtern", sagte eine Swiss-Sprecherin der Nachrichtenagentur AWP.
© aero.de | Abb.: Swiss | 05.12.2025 06:21
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Beitrag vom 06.12.2025 - 12:32 Uhr
Es ist ekelhaft seit Jahrzehnten auf dem Rücken anderer Landesteile und Generationen zu leben und als Dankeschön denen dafür seit Jahrzehnten aktiv Probleme anzuschaffen.
Leb wie du willst aber bezahl es selber und trage die Konsequenzen!
Aus einer Großstadt mit einer relativ zu vielen west- und süddeutschen Städten geringen Diversität wie Berlin diese Idee hier immer wieder zu verteidigen wirkt vor dem Hintergrund auf jeden Fall ziemlich unglaubwürdig.
Im Anbetracht der vielen AFD-Nichtleister wie du kann ich empfehlen sich nur unter deinesgleichen in der sächsischen Schweiz aufzuhalten. Fliegen kann Vorurteile abbauen und bilden. Beides ist bei Dir ja nicht mehr möglich. #EkelhAFD
In Anbetracht der großen Anzahl an Fachkräften (Ärzte, Lehrer, Piloten…) aus Afghanistan und Syrien die nach Europa kommen, wäre es besonders wünschenswert, wenn mehr Syrer, Afghanen und Menschen aus dem Sudan oder Eritrea in den Cockpits der großen Airlines sitzen würden. Jeder Passagier würde sich über die Steigerung der Sicherheit und die inklusive Auswahl des Cockpitpersonals freuen.
Beitrag vom 06.12.2025 - 04:14 Uhr
Welche Sprache wird im Cockpit bei flugtechnischen Vorgängen gesprochem?
In welcher Sprache ist die Dokumenation zum Flieger erstellt worden?
In welcher Sprache werden Schulungen z. B. für die Methode FORDEC bei Swiss gehalten?
Natürtlich muss die Besatzung sicher miteinander kommunizieren können....Das ist nicht nur eine Sache der Sprache.
Wenn die verantwortlichen Swiss-MA nicht "formelhaft gelerntes Englisch nach Level 4 oder 5" erkennen können, dann passieren natürlich Unfälle wie oben beschrieben."
Nee, aber der Crossair Unfall hat festgestellt, dass Menschen in Panik häufig in Ihre Muttersprache zurück fallen. Dies war einer der Gründe für diesen Unfall. Da ist es eben wenig förderlich wenn einer deutsch und der andere syrisch oder sonst eine Sprache sprechen. Dieser Umstand ist halt ein Risikofaktor, den man einfach ausschließen könnte. Auch würde man im eigenen Land genug Muttersprachler finden. Leider bemüht sich ja auch LH hier in Deutschland seine Piloten zu dekreditieren, wo es nur geht. Das hat Signalwirkung auf potentielle Bewerber und deren Eltern, die nicht selten dieses Schulungsabeteuer finanzieren. Anderswo ist man da Schlauer, in England oder auch die United mit der ehemaligen Fliegerschule der Lufthansa in den USA.
Beitrag vom 06.12.2025 - 01:13 Uhr
@Airbus333.
was soll das denn?
Kommentare (18) Zur Startseite
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Leb wie du willst aber bezahl es selber und trage die Konsequenzen!
Aus einer Großstadt mit einer relativ zu vielen west- und süddeutschen Städten geringen Diversität wie Berlin diese Idee hier immer wieder zu verteidigen wirkt vor dem Hintergrund auf jeden Fall ziemlich unglaubwürdig.
Im Anbetracht der vielen AFD-Nichtleister wie du kann ich empfehlen sich nur unter deinesgleichen in der sächsischen Schweiz aufzuhalten. Fliegen kann Vorurteile abbauen und bilden. Beides ist bei Dir ja nicht mehr möglich. #EkelhAFD
In Anbetracht der großen Anzahl an Fachkräften (Ärzte, Lehrer, Piloten…) aus Afghanistan und Syrien die nach Europa kommen, wäre es besonders wünschenswert, wenn mehr Syrer, Afghanen und Menschen aus dem Sudan oder Eritrea in den Cockpits der großen Airlines sitzen würden. Jeder Passagier würde sich über die Steigerung der Sicherheit und die inklusive Auswahl des Cockpitpersonals freuen.
In welcher Sprache ist die Dokumenation zum Flieger erstellt worden?
In welcher Sprache werden Schulungen z. B. für die Methode FORDEC bei Swiss gehalten?
Natürtlich muss die Besatzung sicher miteinander kommunizieren können....Das ist nicht nur eine Sache der Sprache.
Wenn die verantwortlichen Swiss-MA nicht "formelhaft gelerntes Englisch nach Level 4 oder 5" erkennen können, dann passieren natürlich Unfälle wie oben beschrieben."
Nee, aber der Crossair Unfall hat festgestellt, dass Menschen in Panik häufig in Ihre Muttersprache zurück fallen. Dies war einer der Gründe für diesen Unfall. Da ist es eben wenig förderlich wenn einer deutsch und der andere syrisch oder sonst eine Sprache sprechen. Dieser Umstand ist halt ein Risikofaktor, den man einfach ausschließen könnte. Auch würde man im eigenen Land genug Muttersprachler finden. Leider bemüht sich ja auch LH hier in Deutschland seine Piloten zu dekreditieren, wo es nur geht. Das hat Signalwirkung auf potentielle Bewerber und deren Eltern, die nicht selten dieses Schulungsabeteuer finanzieren. Anderswo ist man da Schlauer, in England oder auch die United mit der ehemaligen Fliegerschule der Lufthansa in den USA.
was soll das denn?