CSU-Positionspapier
Älter als 7 Tage
Bundeswehr soll "echte Drohnenarmee" werden
MÜNCHEN - Die CSU fordert angesichts wachsender Bedrohungen eine "lückenlose" Überwachung der gesamten Ostsee. Ein Positionspapier der Regierungspartei geht auch auf die Zukunft des europäischen Kampfjetprojekts FCAS ein. Die CSU will zudem die Beschaffung von Drohnen für die Bundeswehr beschleunigen.
Die CSU drängt auf eine stärkere militärische Überwachung kritischer Infrastrukturen in der Ostsee.
"Die zunehmenden Angriffe auf Tiefseekabel in der Ostsee, mutmaßlich durch die Schattenflotte Russlands, sind nicht hinnehmbar. Wir brauchen eine bessere Echtzeitüberwachung und wollen deshalb mit Hilfe neuester Technologien und Künstlicher Intelligenz eine gläserne Ostsee schaffen", heißt es in einer Passage aus einem Positionspapier der CSU.
Unbemannte Unterwasserdrohnen sollten dazu entlang kritischer Infrastrukturen patrouillieren und Sensornetze aufspannen.
Über das Papier hatten zunächst die "Augsburger Allgemeine" und die "Welt am Sonntag" berichtet. Es soll in der kommenden Woche bei der Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im oberbayerischen Kloster Seeon beschlossen werden. Der Entwurf lag auch der Deutschen Presse-Agentur in München vor.
Stärkste konventionelle Armee Europas"Deutschland muss Verantwortung übernehmen und die stärkste konventionelle Armee Europas stellen, um gemeinsam mit unseren Bündnispartnern verteidigungsbereit und abschreckungsfähig zu sein", sagte Landesgruppenchef Alexander Hoffmann der "Welt am Sonntag".
Der Weg dorthin führe nicht über eine europäische Armee, sondern über ein Zusammenwachsen der Armeen Europas. "Dafür müssen wir massiv in unsere Bundeswehr investieren, Fähigkeitslücken schließen und Technologiehoheit gewinnen."
Unter anderem wird dazu im Papier die Entwicklung von Kampfjets des "Future Air Combat Systems" genannt. Das derzeit von Spanien, Frankreich und Deutschland gemeinsam vorangetriebene Projekt müsse auch auf nationaler Ebene forciert werden, sollte sich ein Partner zurückziehen.
Ferner werden bewaffnete Drohnen in allen Größenklassen gefordert: "So soll die Bundeswehr zu einer echten Drohnenarmee mit mindestens 100.000 Drohnen, die durch die Einbeziehung von KI und eigenen weltraumgestützten Fähigkeiten ihre volle Durchsetzungsfähigkeit erhält, werden."
© aero.de, dpa | Abb.: Helsing | 03.01.2026 10:57
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Beitrag vom 06.01.2026 - 14:53 Uhr
Wenn jemand Frontbewegungen oder andere Dinge (als erster) vorher ankündigt oder andeutet und damit ganze vier Jahre lang immer wieder aufs Neue richtig liegt dann kann ich irgendwann mal davon ausgehen dass der Gute weiß wovon er redet.
Im Jahr 2026 noch den Massenmedien zu vertrauen (insbesondere deutschen) ist maximal naiv und primitiv.
Ich hoffe es wird jetzt kein Weltbild zerstört aber wenn irgendwo auf der Welt ein Präsident oder General interviewt wird dann redet der sofern er nicht Donald Trump heißt tatsächlich nicht einfach so drauf los sondern bringt nur die mehr oder weniger inhaltsleeren "talkingpoints" welche er zuvor mit seinen Beratern oder Presseoffizieren eingeübt hat und wenn ihm aus Versehen doch mal was interessantes rausrutscht ist der Journalist dazu verpflichtet es rauszuschneiden und dementsprechend viele Schnitte gibt es dann in solchen Interviews.
Wer kein Englisch kann hat aber natürlich nur wenig Alternativen und muss auch heute noch oft den Müllmedien vertrauen und fällt so eher auf deren Desinformation und Verschwörungstheorien herein.
So wird wird mir vorgeworfen ein Russentroll zu sein obwohl ich bisher ausschließlich einige der zuverlässigsten Quellen der Ukrainischen/ Europäischen Seite überhaupt genannt habe ...
die Deutsche "Ukrainekrise" Tagesschau ist bei einigen offensichtlich schon ziemlich tief drin.
So, ich meine, eine weitere Diskussion mit Ihnen ist sinnlos, solange Sie wie bisher Argumente jedesmal ignorieren und uns mit neuen unhaltbaren Behauptungen daherkommen.
Was für Argumente?
Die sogenannten "Militärblogger" habe ich von meiner Kritik explizit ausgenommen aber das hast du einfach überlesen.
Übrigens ganz so, wie es die einschlägigen Geheimdienstunterlagen als Handlungsanweisung vorgeben.
Uiuiui
Und jetzt endgültig over & end.
Schon wieder?
Beitrag vom 06.01.2026 - 09:45 Uhr
Journalisten sind grundsätzlich keine Produzenten von Information sondern nur Händler d.h. sie können unmöglich eine Primärquelle sein und nachdem man die dank Internet heute auch einfach selber konsumieren kann braucht es diese Händler, Nervensägen und Verdreher dann nicht mehr.
Aber andere Gesprächsüartner, deren Provenienz Sie überhaupt nicht, nicht mal ansatzweise, einschätzen können, das sind für Sie Primärquellen, und obendrein noch fast uneingeschränkt glaubwürdig, während alle anderen das von vorneherein nicht sind.
Als Kind fand ich Heilig Abend den Weihnachtsmann auch als vermutliche Primärquelle meiner Weihnachtsgeschenke uneingeschränkt vertrauenswürdig.
Wenn ich von einem Soldaten etwas wissen will kann ich ihn auf Telegram einfach fragen und brauch mir keine stundenlange Zeitverschwendung in der Art von "wie schlafen sie nachts" und "was sagt ihre Frau dazu" antun um vielleicht irgendwo zwischen all der Inkompetenz und Ignoranz eine Neuigkeit aufschnappen zu können.
Fragen können Sie die, aber Sie wissen doch nicht einmal, ob der, der Ihnen antwortet, auch der ist, für den Sie ihn halten wollen.
Wobei diese Inkompetenz auch ein systematisches Problem von Journalisten welche sich aufgrund der Logik des Markts natürlich erst seit gestern mit dem jeweiligen Thema beschäftigen können und so nur sehr selten den Wissensstand von interessierten Laien und quasi nie den von interessierten (Halb)Insidern erreichen können ist.
Auch das ist unzutreffend. Seriöse Medienvertreter bekommen manchmal sogar Interviews von hochrangigen Vertretern der Gegenseite. Ich gabe Sie schon mal gefragt:
Wieviele Tage bspw. haben denn Sie im letzten Jahr recherchierenderweise an der Front oder in den Regierungszentren verbracht, um so herablassend über diejenige urteilen zu können, die für eine freie Berichterstattung tatsächlich noch ihren Kopf riskieren?
Die allermeisten Militärblogger sind selber Angehörige der Streitkräfte und bewegen sich in einem rechtlichen Graubereich und haben so überhaupt Zugang zu Information aber für die ganzen Hanswursten aus dem Westen welche nach Kriegsausbruch da runter sind und nicht mal die Landessprache(n) beherrschen gilt das natürlich nicht.
Sie sind also aus dem Osten, nicht "da runter", und auch kein Hanswurst. Was dann? Das, was in Bezug auf östliche Geheimdienste als nützlicher Idiot bezeichnet wird? Den Eindruck verbreiten Sie nämlich, je mehr Sie uns hier Ihre Märchen auftischen.
Die machen im Grunde nur irgendwelche Führungen mit aber ich hab auch Führungen wo man n Helm und ne Weste tragen musste mitgemacht und fühl mich heute trotzdem nicht als Experte für Massivbau.
Was hat dann die Assoziation Helm mit Krieg zu tun? Und Schießtraining im Osten sehe ich auch nicht als Qualifikation für seriösen Journalismus.
Von den Medien, die bspw. ich konsumiere, schreibt jedenfalls kein einziges so faktenlos verunglimpfend wie Sie.
Das tut mir leid. Emotional garnicht involviert zu sein ist selten ein Qualitätsmerkmal.
Wer schreibt von Emotionen? Sie stellen doch die Nähe dazu her, wenn Sie behaupten, singuläre Blickwinkel betroffener Soldaten reflektierten die geostrategische Lage besser als fundierte verifizierte Informationen. Sie sind es doch, der quellenmässig einseitig orientiert ist.
So, ich meine, eine weitere Diskussion mit Ihnen ist sinnlos, solange Sie wie bisher Argumente jedesmal ignorieren und uns mit neuen unhaltbaren Behauptungen daherkommen.
Übrigens ganz so, wie es die einschlägigen Geheimdienstunterlagen als Handlungsanweisung vorgeben.
Und jetzt endgültig over & end.
Beitrag vom 05.01.2026 - 18:52 Uhr
Es gibt also wirklich überhaupt keinen Grund sich über diesen Krieg über Bildzeitung, Spiegel-TV, Tagesschau und ähnlichen Müll zu informieren.
Es ist nicht besonders seriös, den große Rest zwischen diesen Negativ-Beispielen und Ihren Quellen zu ignorieren, nur um suggerieren zu können, alle ausser den von Ihnen favorisierten taugten nichts.
Die Primärquellen sind alle im öffentlichen Internet und die oben genannten Massenmedien machen auch nichts anderes als die anzuschauen und nach ihrem Gusto (!) zu filtern sofern sie nicht zu faul dazu sind und nur auf Pressemeldungen warten um die dann je nach Agenda entweder zu ignorieren oder einfach abzuschreiben.
Abgesehen davon, dass eigene recherchierende Journalisten sowohl im Kampfgebiet als auch in den politischen Niederungen weit vertrauenswürdiger sind als windige umprüfbare Videoaussagen, machen Sie doch genau das, was Sie anderen Medien vorwerfen, nämlich einseitig auf eine Sorte Quelle zu setzen und damit meinen Wissen und Wahrheit gepachtet zu haben.
Journalisten sind grundsätzlich keine Produzenten von Information sondern nur Händler d.h. sie können unmöglich eine Primärquelle sein und nachdem man die dank Internet heute auch einfach selber konsumieren kann braucht es diese Händler, Nervensägen und Verdreher dann nicht mehr.
Wenn ich von einem Soldaten etwas wissen will kann ich ihn auf Telegram einfach fragen und brauch mir keine stundenlange Zeitverschwendung in der Art von "wie schlafen sie nachts" und "was sagt ihre Frau dazu" antun um vielleicht irgendwo zwischen all der Inkompetenz und Ignoranz eine Neuigkeit aufschnappen zu können.
Wobei diese Inkompetenz auch ein systematisches Problem von Journalisten welche sich aufgrund der Logik des Markts natürlich erst seit gestern mit dem jeweiligen Thema beschäftigen können und so nur sehr selten den Wissensstand von interessierten Laien und quasi nie den von interessierten (Halb)Insidern erreichen können ist.
Wieviele Tage bspw. haben denn Sie im letzten Jahr recherchierenderweise an der Front oder in den Regierungszentren verbracht, um so herablassend über diejenige urteilen zu können, die für eine freie Berichterstattung tatsächlich noch ihren Kopf riskieren?
Ich hab mir natürlich auch die "TheChristoFiles" und die alten "Vice" Dokus angeschaut und bei Investigativjournalisten gilt das oben geschriebene natürlich nicht aber wer glaubt dass das dort heute (noch) möglich ist glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Die allermeisten Militärblogger sind selber Angehörige der Streitkräfte und bewegen sich in einem rechtlichen Graubereich und haben so überhaupt Zugang zu Information aber für die ganzen Hanswursten aus dem Westen welche nach Kriegsausbruch da runter sind und nicht mal die Landessprache(n) beherrschen gilt das natürlich nicht.
Die machen im Grunde nur irgendwelche Führungen mit aber ich hab auch Führungen wo man n Helm und ne Weste tragen musste mitgemacht und fühl mich heute trotzdem nicht als Experte für Massivbau.
Von den Medien, die bspw. ich konsumiere, schreibt jedenfalls kein einziges so faktenlos verunglimpfend wie Sie.
Das tut mir leid. Emotional garnicht involviert zu sein ist selten ein Qualitätsmerkmal.
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Im Jahr 2026 noch den Massenmedien zu vertrauen (insbesondere deutschen) ist maximal naiv und primitiv.
Ich hoffe es wird jetzt kein Weltbild zerstört aber wenn irgendwo auf der Welt ein Präsident oder General interviewt wird dann redet der sofern er nicht Donald Trump heißt tatsächlich nicht einfach so drauf los sondern bringt nur die mehr oder weniger inhaltsleeren "talkingpoints" welche er zuvor mit seinen Beratern oder Presseoffizieren eingeübt hat und wenn ihm aus Versehen doch mal was interessantes rausrutscht ist der Journalist dazu verpflichtet es rauszuschneiden und dementsprechend viele Schnitte gibt es dann in solchen Interviews.
Wer kein Englisch kann hat aber natürlich nur wenig Alternativen und muss auch heute noch oft den Müllmedien vertrauen und fällt so eher auf deren Desinformation und Verschwörungstheorien herein.
So wird wird mir vorgeworfen ein Russentroll zu sein obwohl ich bisher ausschließlich einige der zuverlässigsten Quellen der Ukrainischen/ Europäischen Seite überhaupt genannt habe ...
die Deutsche "Ukrainekrise" Tagesschau ist bei einigen offensichtlich schon ziemlich tief drin.
So, ich meine, eine weitere Diskussion mit Ihnen ist sinnlos, solange Sie wie bisher Argumente jedesmal ignorieren und uns mit neuen unhaltbaren Behauptungen daherkommen.
Was für Argumente?
Die sogenannten "Militärblogger" habe ich von meiner Kritik explizit ausgenommen aber das hast du einfach überlesen.
Übrigens ganz so, wie es die einschlägigen Geheimdienstunterlagen als Handlungsanweisung vorgeben.
Uiuiui
Und jetzt endgültig over & end.
Schon wieder?
Aber andere Gesprächsüartner, deren Provenienz Sie überhaupt nicht, nicht mal ansatzweise, einschätzen können, das sind für Sie Primärquellen, und obendrein noch fast uneingeschränkt glaubwürdig, während alle anderen das von vorneherein nicht sind.
Als Kind fand ich Heilig Abend den Weihnachtsmann auch als vermutliche Primärquelle meiner Weihnachtsgeschenke uneingeschränkt vertrauenswürdig.
Wenn ich von einem Soldaten etwas wissen will kann ich ihn auf Telegram einfach fragen und brauch mir keine stundenlange Zeitverschwendung in der Art von "wie schlafen sie nachts" und "was sagt ihre Frau dazu" antun um vielleicht irgendwo zwischen all der Inkompetenz und Ignoranz eine Neuigkeit aufschnappen zu können.
Fragen können Sie die, aber Sie wissen doch nicht einmal, ob der, der Ihnen antwortet, auch der ist, für den Sie ihn halten wollen.
Wobei diese Inkompetenz auch ein systematisches Problem von Journalisten welche sich aufgrund der Logik des Markts natürlich erst seit gestern mit dem jeweiligen Thema beschäftigen können und so nur sehr selten den Wissensstand von interessierten Laien und quasi nie den von interessierten (Halb)Insidern erreichen können ist.
Auch das ist unzutreffend. Seriöse Medienvertreter bekommen manchmal sogar Interviews von hochrangigen Vertretern der Gegenseite. Ich gabe Sie schon mal gefragt:
Wieviele Tage bspw. haben denn Sie im letzten Jahr recherchierenderweise an der Front oder in den Regierungszentren verbracht, um so herablassend über diejenige urteilen zu können, die für eine freie Berichterstattung tatsächlich noch ihren Kopf riskieren?
Die allermeisten Militärblogger sind selber Angehörige der Streitkräfte und bewegen sich in einem rechtlichen Graubereich und haben so überhaupt Zugang zu Information aber für die ganzen Hanswursten aus dem Westen welche nach Kriegsausbruch da runter sind und nicht mal die Landessprache(n) beherrschen gilt das natürlich nicht.
Sie sind also aus dem Osten, nicht "da runter", und auch kein Hanswurst. Was dann? Das, was in Bezug auf östliche Geheimdienste als nützlicher Idiot bezeichnet wird? Den Eindruck verbreiten Sie nämlich, je mehr Sie uns hier Ihre Märchen auftischen.
Die machen im Grunde nur irgendwelche Führungen mit aber ich hab auch Führungen wo man n Helm und ne Weste tragen musste mitgemacht und fühl mich heute trotzdem nicht als Experte für Massivbau.
Was hat dann die Assoziation Helm mit Krieg zu tun? Und Schießtraining im Osten sehe ich auch nicht als Qualifikation für seriösen Journalismus.
Von den Medien, die bspw. ich konsumiere, schreibt jedenfalls kein einziges so faktenlos verunglimpfend wie Sie.
Das tut mir leid. Emotional garnicht involviert zu sein ist selten ein Qualitätsmerkmal.
Wer schreibt von Emotionen? Sie stellen doch die Nähe dazu her, wenn Sie behaupten, singuläre Blickwinkel betroffener Soldaten reflektierten die geostrategische Lage besser als fundierte verifizierte Informationen. Sie sind es doch, der quellenmässig einseitig orientiert ist.
So, ich meine, eine weitere Diskussion mit Ihnen ist sinnlos, solange Sie wie bisher Argumente jedesmal ignorieren und uns mit neuen unhaltbaren Behauptungen daherkommen.
Übrigens ganz so, wie es die einschlägigen Geheimdienstunterlagen als Handlungsanweisung vorgeben.
Und jetzt endgültig over & end.
Es ist nicht besonders seriös, den große Rest zwischen diesen Negativ-Beispielen und Ihren Quellen zu ignorieren, nur um suggerieren zu können, alle ausser den von Ihnen favorisierten taugten nichts.
Die Primärquellen sind alle im öffentlichen Internet und die oben genannten Massenmedien machen auch nichts anderes als die anzuschauen und nach ihrem Gusto (!) zu filtern sofern sie nicht zu faul dazu sind und nur auf Pressemeldungen warten um die dann je nach Agenda entweder zu ignorieren oder einfach abzuschreiben.
Abgesehen davon, dass eigene recherchierende Journalisten sowohl im Kampfgebiet als auch in den politischen Niederungen weit vertrauenswürdiger sind als windige umprüfbare Videoaussagen, machen Sie doch genau das, was Sie anderen Medien vorwerfen, nämlich einseitig auf eine Sorte Quelle zu setzen und damit meinen Wissen und Wahrheit gepachtet zu haben.
Journalisten sind grundsätzlich keine Produzenten von Information sondern nur Händler d.h. sie können unmöglich eine Primärquelle sein und nachdem man die dank Internet heute auch einfach selber konsumieren kann braucht es diese Händler, Nervensägen und Verdreher dann nicht mehr.
Wenn ich von einem Soldaten etwas wissen will kann ich ihn auf Telegram einfach fragen und brauch mir keine stundenlange Zeitverschwendung in der Art von "wie schlafen sie nachts" und "was sagt ihre Frau dazu" antun um vielleicht irgendwo zwischen all der Inkompetenz und Ignoranz eine Neuigkeit aufschnappen zu können.
Wobei diese Inkompetenz auch ein systematisches Problem von Journalisten welche sich aufgrund der Logik des Markts natürlich erst seit gestern mit dem jeweiligen Thema beschäftigen können und so nur sehr selten den Wissensstand von interessierten Laien und quasi nie den von interessierten (Halb)Insidern erreichen können ist.
Wieviele Tage bspw. haben denn Sie im letzten Jahr recherchierenderweise an der Front oder in den Regierungszentren verbracht, um so herablassend über diejenige urteilen zu können, die für eine freie Berichterstattung tatsächlich noch ihren Kopf riskieren?
Ich hab mir natürlich auch die "TheChristoFiles" und die alten "Vice" Dokus angeschaut und bei Investigativjournalisten gilt das oben geschriebene natürlich nicht aber wer glaubt dass das dort heute (noch) möglich ist glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Die allermeisten Militärblogger sind selber Angehörige der Streitkräfte und bewegen sich in einem rechtlichen Graubereich und haben so überhaupt Zugang zu Information aber für die ganzen Hanswursten aus dem Westen welche nach Kriegsausbruch da runter sind und nicht mal die Landessprache(n) beherrschen gilt das natürlich nicht.
Die machen im Grunde nur irgendwelche Führungen mit aber ich hab auch Führungen wo man n Helm und ne Weste tragen musste mitgemacht und fühl mich heute trotzdem nicht als Experte für Massivbau.
Von den Medien, die bspw. ich konsumiere, schreibt jedenfalls kein einziges so faktenlos verunglimpfend wie Sie.
Das tut mir leid. Emotional garnicht involviert zu sein ist selten ein Qualitätsmerkmal.