Lufthansa wird auf Nahost-Flügen vorsichtiger. Von Donnerstag bis Montag werde die Airline ihre Flüge nach Tel Aviv und ins jordanische Amman als Tagflüge durchführen, teilte sie auf Anfrage mit.
"Das bedeutet, dass Crews direkt im Anschluss ohne Übernachtung vor Ort zurückfliegen", erklärte Lufthansa. "Vereinzelt kann es auch zu Flugstreichungen kommen."
Wie die Sprecherin weiter mitteilte, werden zudem "der iranische und der irakische Luftraum bis auf weiteres von allen Lufthansa Group Airlines umflogen." Betroffene Fluggäste sollen demnach automatisch umgebucht und proaktiv kontaktiert werden. Alternativ könnten sie auf ein späteres Reisedatum umbuchen.
US-Präsident Donald Trump hatte die autoritäre Führung im Iran zuvor vor einer brutalen Niederschlagung der Proteste im Land gewarnt. Dabei hält er auch die Drohung eines militärischen Eingreifens aufrecht.
Iran sperrt Luftraum für Überflüge
Das US-Militär zog am Mittwoch Flugzeuge und Truppen vom katarischen Stützpunkt Al-Udeid ab, der in Schlagdistanz des Iran liegt. Aus Sorge vor einer militärischen Eskalation umfliegen inzwischen mehrere Airlines den Iran.
In der Nacht auf Donnerstag hatte der Iran seinen Luftraum für Überflüge zeitweise geschlossen, nur Maschinen mit einem Ziel im Land durften noch einfliegen. Am Morgen hob Teheran die Luftraumsperre wieder auf.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Lufthansa | 14.01.2026 20:44







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