Massenproteste
09:23 Uhr

Lufthansa meidet iranischen Luftraum

Lufthansa Airbus A350-1000
Lufthansa Airbus A350-900, © Lufthansa

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TEHERAN - Die Massenproteste im Iran dauern an. Airlines streichen Flüge in den Iran, Lufthansa meidet iranischen Luftraum ganz.

Im Iran tobt seit Tagen ein massiver Aufstand gegen das Regime um Staatsoberhaupt Ali Khamenei. Massaker des iranischen Sicherheitsapperats fordern einen hohen Blutzoll.

Die Human Rights Activist News Agency (HRANA) geht von mindestens 500 Toten Demonstranten aus, andere Quellen sprechen von vierstelligen Opferzahlen innerhalb der Protestbewegung. Das Regime hat Internet und internationale Telefonverbindungen seit Tagen abgeschaltet.

Mehrere Airlines haben ihre Iran-Flüge vor dem Hintergrund der Unruhen ausgesetzt. Lufthansa, die zuletzt mit der Konzerntochter Austrian Airlines eine Teheran-Linie im Netz überhielt, fliegt vorerst weder in noch über den Iran. Linien wie Lufthansa 764 München-Bangalore umfliegen derzeit iranischen Luftraum.

Vor fünf Jahren, am 8. Januar 2020, hatten iranische Revolutionsgarden eine Boeing 737-800 von Ukraine International Airlines im Steigflug aus Teheran abgeschossen, alle 176 Menschen an Bord kamen ums Leben.

Nachdem der Iran den Abschuss von Flug 752 zunächst vehement abgestritten hatte, räumte das Regime später einen Fehler der Luftabwehr ein.
© aero.de | 12.01.2026 09:23


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