Starlink-Alternative
08:34 Uhr

EU erhöht bei Iris2 das Tempo

ESA
Ariane 6, © ESA

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BRÜSSEL - Die EU erhöht beim Satelliten-Internetprojekt Iris2 das Tempo. Erste Verbindungen sollen bereits 2029 stehen.

SpaceX setzt mit Starlink den Standard für Internet über Satellitenverbindungen. Die EU will mit Iris2 unabhängig vom US-Raumfahrtunternehmen werden - 290 Satelliten sollen ein eigenes Netz für europäische Militärs, Unternehmen und Bürger aufspannen.

Andrius Kubilius, EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt, rechnet schon 2029 mit einer Grundabdeckung. Das sagte Kubilius am Rande der European Space Conference in Brüssel. Iris2 würde damit ein Jahr eher starten als es der bisherige Plan vorsah.

Nach Angaben der europäischen Raumfahrtbehörde Esa wird Iris2 über Sicherheitskomponenten verfügen, die über den Starlink-Standard hinausgehen. Mit diesen sollen Cyberangriffe oder physische Bedrohungen auf Bodenanlagen und im Weltraum verhindert werden.

EU investiert Milliarden

Fast elf Milliarden Euro soll das Projekt kosten. Die EU stellt mit sechs Milliarden Euro den größten Anteil, etwa 550 Millionen Euro kommen von der Esa, der Rest soll aus dem privaten Sektor finanziert werden.

Kommerziell wird Iris2 von Konsortium SpaceRise seit 2024 unter Leitung von SES gestemmt. Die Konzerne Airbus und Thales hatten sich 2024 unter Verweis auf hohe wirtschaftliche Risiken aus dem Projekt zurückgezogen.
© aero.de, dpa | 28.01.2026 08:34


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