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07:29 Uhr

Flughafen München nimmt T1-Pier Ende April in Betrieb

Flughafen München T1 Pier
Flughafen München T1 Pier, © FMG

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MÜNCHEN - Im Terminal 1 Pier stecken sechs Jahre Bauzeit und 665 Millionen Euro. Nun steht der Starttermin fest. Der neue Flugsteig des Flughafens München geht im April planmäßig in Betrieb - 40 Fluggesellschaften werden den Pier nach Betreiberangaben nutzen. Emirates richtet im Komplex eine große Lounge ein.

Der Flughafen München erweitert die T1-Kapazität mit einem neuen Pier auf einen Schlag um sechs Millionen Passagiere pro Jahr.

Der im Herbst 2019 mit Rückbauarbeiten gestartete Pierprojekt steht vor dem Abschluss - der Flughafen München will den neuen Flugsteig am 13. April feierlich eröffnen.

Der Neubau rakt rund 360 Metern ins Vorfeld West - und umfasst inklusive eines Bereichs im heutigen Ankunftsmodul B des Terminal 1 eine Gesamtfläche von rund 95.000 Quadratmetern.

"Am neuen Pier können gleichzeitig bis zu zwölf Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge oder alternativ sechs Großraumflugzeuge abgefertigt werden", teilte der Flughafen München mit. "Auf insgesamt sechs Ebenen, davon drei für Passagierprozesse, stehen moderne Abfertigungsbereiche zur Verfügung."

Dazu zählt der Flughafen "zentralisierte Sicherheitskontrollen mit modernster CT-Technik" sowie neue Wartezonen und Flächen für Handel und Gastronomie. 

Im neuen T1 Pier wird es zudem zwei Loungebereiche geben. Eine rund 1.200 Quadratmeter große Lounge über zwei Stockwerke betreibt der Flughafen München selbst. Die zweite Lounge richtet Emirates auf 900 Quadratmetern Fläche ein.

"Ab 21. April reisen die Passagiere von rund 40 Airlines, die vom Terminal 1 aus Non-Schengen-Destinationen bedienen, über den Pier", erklärte der Flughafen.

Zufriedene Testpassagiere

Parallel zu abschließenden Bauarbeiten und der Vorbereitung auf den Echtbetrieb lief seit Oktober eine umfangreiche Probebetriebsphase mit über 1.500 Komparsen. Das Echo der Testpassagiere auf den neuen Pier fiel laut Flughafen "sehr positiv" aus.

Bis zur Eröffnung sind weitere Testläufe geplant, insbesondere zur Vorbereitung der Ankunftsprozesse. "Dabei spielt auch das Ende vergangenen Jahres EU-weit eingeführte Entry Exit System für Non-Schengen-Passagiere eine zentrale Rolle, um Abläufe frühzeitig unter realistischen Bedingungen zu erproben", so der Flughafen.
© aero.de | Abb.: FMG | 03.02.2026 07:29


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