Eine kurzfristige Sperrung des Luftraums an der Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko ist US-Regierungskreisen zufolge auf ein Eindringen von Drohnen mexikanischer Kartelle zurückzuführen. Das Verteidigungsministerium habe "Maßnahmen" ergriffen, um die Drohnen außer Gefecht zu setzen, teilte ein hochrangiger Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur mit.
Für den kommerziellen Flugverkehr habe keine Gefahr bestanden. Kurze Zeit später wurde die Sperrung wieder aufgehoben.
Am Mittwochmorgen hatte die US-Luftverkehrsbehörde (FAA) überraschend sämtliche Abflüge und Landungen am Flughafen in El Paso im Bundesstaat Texas untersagt. Das Verbot galt sowohl für Passagierflüge als auch für Frachtflüge und war zunächst für zehn Tage angesetzt.
Zur Begründung hieß es lediglich, dass "besondere Sicherheitsgründe" vorlägen. Auf der Plattform Flightradar24 wurden viele Flüge als annulliert oder verspätet angezeigt.
Die Sperrung galt für den Luftraum der Vereinigten Staaten. El Paso liegt direkt an der Grenze zu Mexiko, wo die FAA-Warnung nicht galt.
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum bestätigte die US-Angaben nicht: "Es gibt keine Informationen über den Einsatz von Drohnen an der Grenze", sagte sie auf ihrer täglichen Pressekonferenz. Die FAA könne sich bei Fragen an die mexikanische Regierung wenden.
© dpa | 11.02.2026 17:09







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