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18:02 Uhr

Regierung offen für Emirates-Lizenz am BER

Emirates Boeing 777-300ER
Emirates Boeing 777-300ER, © Emirates

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BERLIN - Die Bundesregierung zeigt sich offen für Start- und Landemöglichkeiten für Emirates am Hauptstadtflughafen BER. "Die Vereinigten Arabischen Emirate wünschen sich einen Ausbau der Verbindungen von und nach Deutschland, weshalb auch das Thema Landerechte - neben vielen anderen Themen - angesprochen wurde", teilte ein Regierungssprecher mit.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) war kürzlich im Rahmen einer Reise durch die Golfregion zu Besuch in dem Land.

Die Regierung arbeite demnach intensiv daran, die Möglichkeiten internationaler Flugverbindungen von und nach Deutschland zu erweitern. Eine Entscheidung in der Frage ist bislang aber noch offen. Zuvor hatte die "Zeit" darüber berichtet.

Das Thema Fluglizenzen für Emirates am BER ist seit Jahren ein Streitthema. Die Fluglinie darf unter bisherigen Regeln maximal vier deutsche Flughäfen bedienen: Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg. Einen dieser Standorte zugunsten von Berlin aufzugeben, kam für das Unternehmen bisher nicht infrage.

Mehr Langstreckenverbindungen am BER

Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) unter Chefin Aletta von Massenbach sowie die beiden beteiligten Bundesländer fordern deshalb schon lange eine zusätzliche Lizenz, um mehr Langstreckenverbindungen am BER anbieten zu können.

Entsprechend positiv reagierten nun die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg, Kai Wegner (CDU) und Dietmar Woidke (SPD), auf die Bereitschaft der Bundesregierung, über die Frage zu verhandeln.

"Die Menschen und Unternehmen in der Hauptstadtregion erwarten, dass es mehr Direktverbindungen ohne unnötige und ökologisch fragwürdige Umstiege an anderen europäischen oder deutschen Flughäfen gibt", teilten sie in einer gemeinsamen Erklärung mit. "Eine Direktverbindung in eine wichtige globale Wachstumsregion stärkt ganz Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort, wird mehr Investitionen in die Region bringen und neue Arbeitsplätze schaffen."

Der Emirates-Wettbewerber Lufthansa lehnt eine weitere Lizenz für den Konkurrenten in Deutschland hingegen strikt ab. Nach Medieninformationen hat Emirates bereits Slots für den BER beantragt, Startzeitpunkt: Dezember 2026.
© dpa-AFX | Abb.: Airbus | 11.02.2026 18:02

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Beitrag vom 11.02.2026 - 19:23 Uhr
"Die Menschen und Unternehmen in der Hauptstadtregion erwarten, dass es mehr Direktverbindungen ohne unnötige und ökologisch fragwürdige Umstiege an anderen europäischen oder deutschen Flughäfen gibt", teilten sie in einer gemeinsamen Erklärung mit. "Eine Direktverbindung in eine wichtige globale Wachstumsregion stärkt ganz Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort

Hat den Kaspern auch schon jemand erzählt, dass die Verbindungen mit EK am Ende auch Umsteigeverbindungen sind, nur halt nach 6 statt nach 1-2 Stunden und die Reisezeit am Ende grob die gleiche, nicht selten sogar eine Längere ist? Oder fliegt EK seit neuestem nonstopp von Deutschland zu Zielen in z.B. SOA?

Zählt nach 6 Stunden umsteigen dann nicht mehr zu unnötig und ökologisch fragwürdig, wenn die Gesamtdistanz durch den Knick in der Streckenführung sogar länger ist? Nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn?

Ich denke im letzten Teil des Zitates "Eine Direktverbindung in eine wichtige globale Wachstumsregion stärkt ganz Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort" ist der Sinn: Dubai, VAE etc. als potentielle Märkte für die ostdeutschen Industrien.


Wie viele Passagiere sollen das denn täglich sein, wenn man bei Condor schon halbjährlich Probleme hat einen einzigen A320 Ex Berlin zu füllen?

Das einzige was passiert ist, dass EK noch mehr Paxe aus Europa absaugt, um sie am Golf in andere Flieger umzuschlagen, um dann ebenso mit einem Umstieg am gleichen Endziel zu landen, nur dass das Geld dann in den Taschen der VAE landet.

Am Ende generiert man hier im wesentlichen Schaden für die eigene Wirtschaft. Aber nach CATA, was schon leichenmäßig stark nach Korruption riecht, wundert einen sowieso nichts mehr.
Beitrag vom 11.02.2026 - 19:10 Uhr
"Die Menschen und Unternehmen in der Hauptstadtregion erwarten, dass es mehr Direktverbindungen ohne unnötige und ökologisch fragwürdige Umstiege an anderen europäischen oder deutschen Flughäfen gibt", teilten sie in einer gemeinsamen Erklärung mit. "Eine Direktverbindung in eine wichtige globale Wachstumsregion stärkt ganz Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort

Hat den Kaspern auch schon jemand erzählt, dass die Verbindungen mit EK am Ende auch Umsteigeverbindungen sind, nur halt nach 6 statt nach 1-2 Stunden und die Reisezeit am Ende grob die gleiche, nicht selten sogar eine Längere ist? Oder fliegt EK seit neuestem nonstopp von Deutschland zu Zielen in z.B. SOA?

Zählt nach 6 Stunden umsteigen dann nicht mehr zu unnötig und ökologisch fragwürdig, wenn die Gesamtdistanz durch den Knick in der Streckenführung sogar länger ist? Nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn?

Ich denke im letzten Teil des Zitates "Eine Direktverbindung in eine wichtige globale Wachstumsregion stärkt ganz Ostdeutschland als Wirtschaftsstandort" ist der Sinn: Dubai, VAE etc. als potentielle Märkte für die ostdeutschen Industrien.

Am Ende generiert man hier im wesentlichen Schaden für die eigene Wirtschaft. Aber nach CATA, was schon leichenmäßig stark nach Korruption riecht, wundert einen sowieso nichts mehr.
Beitrag vom 11.02.2026 - 19:09 Uhr
Mehr direkt Verbindungen als Argument für EK ist schon ein Witz


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