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Der Iran-Krieg strahlt auf Wizz Air aus. Die Nahost-Krise werde das Nettoergebnis für das laufende Geschäftsjahr um rund 50 Millionen Euro belasten, überschlug Wizz Air die Folgen Anfang März.
Eine erst Ende Januar abgegebene Prognose mit einem Ergebniskorridor von 25 Millionen Euro Verlust bis 25 Millionen Gewinn ist Makulatur, Aktien von Wizz Air werteten auf Monatssicht rund ein Drittel ab.
Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi erwartet für den Sommer jetzt mehr Reisenachfrage innerhalb des europäischen Flugnetzes.
Die Airline werde daher die Hälfte ihres zunächst geplanten Nahost-Angebots - rund 25 bis 30 Flüge pro Tag - bis September auf europäische Städte- und Ferienmärkte in Kroatien, Italien, Spanien und Portugal umlenken, sagte der Manager der Nachrichtenagentur "Bloomberg" in einem Interview.
Israel-Hoffnungen von Wizz Air zerschlagen sich
Wizz Air ist in Nahost-Märken wesentlich stärker vertreten als die unmittelbaren Wettbewerber Ryanair und Easyjet. Varadi hatte nach anhaltenden Verlusten 2025 zwar beim Ableger Wizz Air Abu Dhabi die Reißleine gezogen, setzte für 2026 aber umso stärker auf Israel.
Mit 1,2 Millionen Fluggästen war Wizz Air 2025 der viertgrößte Fluganbieter in Tel Aviv - für 2026 hatte Wizz Air nach Medieninformationen vor Kriegsbeginn mehr als 1,7 Millionen Sitze in Tel Aviv angemeldet und wäre damit zum zweitgrößten Fluganbieter am Flughafen nach El Al aufgestiegen.
Wizz Air wurden zudem Pläne für eine Basis in Tel Aviv nachgesagt, nachdem Israel ausländischen Airlines die Stationierung von Flugzeugen im Land unter bestimmten Voraussetzungen erlauben will.
© aero.de | Abb.: Flughafen Dortmund, Airbus | 16.03.2026 12:39







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