Nach Aufruf der Kabinengewerkschaft Ufo versammelten sie sich am Lufthansa Aviation Center zu einer Kundgebung. Zuvor hatte es einen Protestzug gegeben, an dem nach Polizeiangaben 1.150 Menschen teilnahmen. Auf Plakaten standen unter anderem Slogans wie: "Uns ist die Lufthansa nicht egal. Deswegen kämpfen wir."
Die Aktionen fanden im Rahmen eines zweitägigen Streiks bei Lufthansa und der Tochter Cityline statt.
Die Ufo begründet den Ausstand mit aus ihrer Sicht unzureichenden Zusagen der Arbeitgeberseite. In dem Tarifkonflikt geht es um die im Manteltarifvertrag geregelten Arbeitsbedingungen. Der Leiter Tarifpolitik der Ufo, Harry Jaeger, betont: "Einen Sozialplan zu fordern, ist das Normalste auf der Welt."
Auf der Kundgebung bekräftigten mehrere Vertreter der Gewerkschaft die Forderungen nach besseren Absicherungen. Dabei kam es auch zu Rufen gegen Lufthansa-Chef Carsten Spohr: "Spohr muss weg!"
Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann warnte bereits am Montag: "Jeder Streik verkleinert die betroffene Fluggesellschaft." Für den Lufthansa-Konzern sei es klar, dass Flugzeuge nur dort eingesetzt werden könnten, wo sie profitabel fliegen. "Diese Streiks werden unsere Strategie nicht beeinflussen."
© dpa | 15.04.2026 17:19







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