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Das Verkehrsaufkommen von Ryanair am BER reduziere sich 2027 rund um die Hälfte von 4,5 auf 2,2 Millionen Passagiere.
Die Maßnahme sei eine direkte Folge der jüngsten Ankündigung des Berliner Flughafens, die Gebühren im Zeitraum von 2027 bis 2029 erneut zu erhöhen. Dies geschehe, nachdem die ohnehin hohen Flughafenentgelte seit der Covid-Pandemie bereits um 50 Prozent gestiegen seien.
Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg wies das zurück. "Eine derartige Erhöhung der Flughafenentgelte ist nicht vorgesehen", betonte ein Sprecher. Von der Ankündigung der Fluggesellschaft sei man überrascht. Derzeit befänden sich beide Seiten in Verhandlungen.
Crews bekommen Jobs im Netz angeboten
Airline-Chef Eddie Wilson erklärte: "Der deutsche Luftverkehr ist nicht wettbewerbsfähig. Die Regierung räumt dies selbst ein, dennoch fehlt eine klare Strategie zur Senkung der Luftverkehrsteuer und überhöhten Flughafenentgelten." Weitere Einschnitte im Angebot aus Deutschland seien absehbar.
Die sieben Flugzeuge will an Ryanair an kostengünstigere Flughäfen in Ländern ohne Luftverkehrsteuer verlagern. Alle Flugbesatzungsmitglieder bekämen alternative Positionen innerhalb des Ryanair-Netzwerks in ganz Europa angeboten.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: FBB, Günter Wicker | 24.04.2026 13:18







Kommentare (11) Zur Startseite
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Vermute mal, das werden die rd 250 Crew, die den Arbeitsplatz in BER verlieren, etwas differenzierter sehen.
Ich glaub die blauen bluffen nur ...