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Im November 2025 stürzt eine MD-11 von UPS in Louisville ab, 15 Menschen sterben. UPS verzichtet seit dem Todesflug 2976 auf die MD-11F.
Anders FedEx. Der Logistiker holt die MD-11F gerade wieder zurück. Zwei der 28 Frachter hat Fedex nach eigenen Angaben entlang Boeing- und FAA-Vorgaben gewartet und modifiziert, weitere Flugzeuge werden folgen.
In den letzten Tagen führte FedEx bereits Test- und Abnahmeflüge durch. Den Anfang machte am Samstagabend die N621FE. Einen Tag später spulte FedEx die Maschine als FX985 mit einem ersten kommerziellen Flug nach Miami wieder ins System ein.
Beim Absturz in Louisville hatte sich im Übergang in den Steigflug das linke CF-6-Triebwerk mit Pylon von der Tragfläche der UPS-Maschine gelöst. Die nicht mehr steuerbare MD-11F schlug aus geringer Höhe in ein Gewerbegebiet am Flughafen ein. Alle drei Insassen und zwölf Menschen am Boden kamen ums Leben.
Nach vorläufigen Erkenntnissen der US-Ermittlungsbehörde NTSB dürfte der Unfall auf den Ermüdungsbruch eines Lagers in der Triebwerksaufhängung zurückgehen. Die Schwachstelle der MD-11 war lange bekannt - 2011 hatte Boeing die Bruchanfälligkeit des Lagerrings in einem Wartungsmemo thematisiert.
Neben FedEx arbeitet auch Western Airlines auf eine Reaktivierung ihrer MD-11F hin.
© aero.de | 12.05.2026 06:48







Kommentare (5) Zur Startseite
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Wo das doch so groß, auch in Amerika, diskutiert wurde.
Da fehlen mir so sachte wirklich auch die letzten Worte.
Danke