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Im November 2025 stürzt eine MD-11 von UPS in Louisville ab, 15 Menschen sterben. UPS verzichtet seit dem Todesflug 2976 auf die MD-11. Wie aus dem letzten Geschäftsbericht des Logistikers hervorgeht, hat UPS die zuletzt 27 MD-11 mit 137 Millionen US-Dollar vollständig abgeschrieben.
Anders Fedex. Die Teilflotte sei wieder "einsatzbereit", sagte FedEx-Betriebsvorstand Richard Smith laut "Cargo Facts" jetzt auf einer Branchenveranstaltung in New York. Nach früheren Berichten arbeitete FedEx auf eine Wiederaufnahme der MD-11-Flüge bis 31. Mai hin.
FedEx unterhält 29 MD-11 in ihrer Flotte, die Maschinen sind zwischen 30 und 36 Jahre alt. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hatte die MD-11 nach dem Unfall bei UPS gegroundet, eine Wiederfreigabe des Musters aber nicht ausgeschlossen.
Ermüdungsbruch in der Triebwerksaufhängung
Beim Absturz in Louisville hatte sich im Übergang in den Steigflug das linke CF-6-Triebwerk mit Pylon von der Tragfläche gelöst. Die nicht mehr steuerbare MD-11 schlug aus geringer Höhe in ein Gewerbegebiet am Flughafen ein. Alle drei Insassen und zwölf Menschen am Boden kamen ums Leben.
Nach vorläufigen Erkenntnissen der US-Ermittlungsbehörde NTSB dürfte der Unfall auf den Übermüdungsbruch eines Lagers in der Triebwerksaufhängung zurückgehen. Die Schwachstelle der MD-11 war lange bekannt - 2011 hatte Boeing die Bruchanfälligkeit des Lagerrings in einem Wartungsmemo thematisiert.
© aero.de | Abb.: NTSB | 27.04.2026 14:40







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