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Lufthansa zieht ITA Airways an sich - im Juni wird der Konzern eine Option zum Erwerb der Mehrheit an ITA Airways ausüben. "Die Beteiligung wird dadurch von 41 auf 90 Prozent steigen", teilte Lufthansa im Mai 2026 mit.
Für die Aktienmehrheit überweist Lufthansa 325 Millionen an Italien. Eine Zustimmung der Kartellbehörden der EU und USA erwartet Lufthansa "für das erste Quartal 2027".
Vor Ort soll ITA-Chef Jörg Eberhart die Konzernpläne für Italien umsetzen. "Das Drehkreuz Rom-Fiumicino wächst mit einer Rate von etwa fünf Prozent pro Jahr, deutlich über dem europäischen Durchschnitt", sagte Eberhart "AeroTime" in einem Interview.
ITA Airways will noch steiler vorankommen. "Unsere aktuellen Pläne sehen vor, innerhalb der nächsten vier Jahre weitere Flugzeuge in den Bestand aufzunehmen", sagte der Manager.
Konkret soll die Interkontflotte von 23 auf 30 Flugzeuge wachsen. ITA Airways betreibt aktuell sechs Airbus A350-900, 16 A330-900 und noch eine letzte A330-200, die allerdings bald durch eine siebzehnte A330-900 ersetzt wird.
Die zusätzlichen sieben Interkontflugzeuge sollen allesamt A350-900 werden, zumindest wenn es nach Eberhart geht. "Es gibt noch keine endgültige Entscheidung, aber wenn wir die Wahl zwischen A330-900 und A350-900 haben, würden wir uns für die A350 entscheiden", legte sich der ITA-Chef fest.
"Vielseitigeres Flugzeug"
Die A350-900 sei ein "vielseitigeres Flugzeug" als die A330-900. "Es geht auch um die Reichweite, daher ist dieses Flugzeug (die A350-900, Red.) perfekt für uns." Perspektivisch will ITA Airways sogar die Teilflotte A330-900 durch A350-900 ersetzen. "Die Strategie sieht vor, dass wir versuchen werden, innerhalb der nächsten zehn Jahre auf Langstrecken ausschließlich A350-900 einzusetzen."
Innerhalb der Lufthansa-Gruppe tendiert auch A330-Betreiber Discover Airlines zu A350-900. Der Ferienflieger dürfte mit der zusätzlichen Reichweite unter anderem neue, vielversprechende Ziele in Südamerika entwickeln.
Ab Mitte 2027 reicht Lufthansa zunächst vier gebrauchte A350-900 gruppenintern an Discover Airlines weiter. Neun weitere A350-900 erhält Discover Airlines ab 2029 fabrikneu aus Konzernaufträgen.
Eberhart hofft, dass auch für ITA Airways noch die ein oder andere A350-900 aus Lufthansa-Aufträgen abfällt. "Wir sprechen mit Lufthansa", sagte der Manager. Neukunden für das Programm muss Airbus laut Branchenkreisen inzwischen wegen ausverkaufter Produktion bereits auf Liefertermine ab 2034 vertrösten.
© aero.de | Abb.: Airbus | 01.06.2026 15:12







Kommentare (13) Zur Startseite
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Brussels fällt raus, da der A339 zu laut ist für Brüssel
Der A330neo (!) ist zu laut für Büssel!? Nicht wirklich... .
na dann google doch einfach mal. Der A339 ist bei der Landung zu laut für zukünftige Lärmvorschriften in Brüssel. Sogar lauter als ein A330 CEO
Haben wir zusammen im Sandkasten gebuddelt?
Trotzdem Danke für die Erläuterung.
Ohne auf Details einzugehen ist der 339 beim Start wohl deutlich leiser aber beim Landen geringfügig lauter. Ob man das mit Maßnahmen noch reduzieren kann wäre zu klären.
Eigentlich wäre die Gesamtbilanz ja deutlich positiv aber wenn man in Brüssel zu geringe Höchswerte beim Landen vorschreibt verhindert man u. U. das durch neue Typen die Gesamtbilanz gar nicht oder zumindest deutlich später verbessert wird.
Dieser Beitrag wurde am 02.06.2026 14:10 Uhr bearbeitet.
Brussels fällt raus, da der A339 zu laut ist für Brüssel
Der A330neo (!) ist zu laut für Büssel!? Nicht wirklich... .
Der NEO braucht eine höhere Grunddrehzahl bei der Landung weil er es sonst im "Notfall" nicht schafft genügend Schub z.B. für einen GoAround aufzubauen. Liegt an der Größe der Fans. A320Fam kann das sicher genauer erklären.