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Das Management erwartet nun einen bereinigten operativen Gewinn von 4,7 bis 4,9 Milliarden britischen Pfund, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Bislang standen 4,0 bis 4,2 Milliarden im Plan. Der freie Barmittezufluss soll mit 3,8 bis 4,0 Milliarden Pfund an beiden Enden der Spanne 200 Millionen Pfund höher ausfallen als bislang avisiert.
Die Prognoseerhöhung geschieht vor dem Hintergrund eines starken ersten Halbjahres, in dem insbesondere die Nachfrage nach Düsentriebwerken Rückenwind verlieh.
Die im Stoxx 50 notierte Aktie legte in den ersten Handelsminuten rund fünf Prozent zu. Das Papier war in den vergangenen Jahren einer der gefragtesten Standardwerte Europas. Seit dem Sommer 2021 ist der Kurs fast um 13-Fache gestiegen. Der Börsenwert lag bei rund 120 Milliarden Pfund.
Rolls-Royce machte bis Ende Juni knapp 11,3 Milliarden Pfund Umsatz aus eigener Kraft und damit rund ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon blieben als bereinigter operativer Gewinn über 2,5 Milliarden Pfund, was einem Anstieg von 46 Prozent entspricht. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn brach allerdings um rund zwei Drittel auf 1,6 Milliarden Pfund ein, was vor allem an geänderten Marktwerten für Derivate lag.
Rolls-Royce baut vor allem Antriebe für Langstreckenjets, profitiert aber auch von einem Anstieg der europäischen Verteidigungsausgaben angesichts politischer Spannungen innerhalb der NATO. Außerdem hilft der fast ungebremste Ansturm auf den Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz, für deren Energieversorgung die Produkte der Briten gefragt sind.
© dpa | 30.07.2026 09:24







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