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Portugal ist von Angeboten von Lufthansa und Air France-KLM für TAP Air Portugal noch nicht restlos überzeugt.
Zwar gebe es "inhaltliche Unterschiede", sagte Minister im Präsidialamt Antonio Laitao Amaro am Freitag vor Medienvertretern. In einer "Gesamtbetrachtung" stufe die Regierung die Angebote aber als "im Großen und Ganzen gleichwertig" ein.
Die Beteiligungsagentur Parpublica, die die TAP-Anteile des Staats hält, hatte der Regierung am 1. September ihre Bewertung der Angebot von Lufthansa und Air France-KLM vorgelegt.
Das Verfahren geht jetzt in eine weitere - ungeplante - Schleife: Portugal schiebe eine "auf wenige Wochen angesetzte Runde" für Nachverhandlungen ein, in der die Regierung "nachgebesserte Angebote" der Interessenten erwarte, sagte Laitao Amaro. Lufthansa und Air France-KLM teilten mit, jeweils weiter im Verfahren zu bleiben.
Bei der laufenden Privatisierung sollen 49,9 Prozent von TAP privatisiert werden, fünf Prozent als Mitarbeiteraktien. Nach Informationen der Wirtschaftszeitung "Eco" soll der für TAP Air Portugal ermittelte Firmenwert bei 1,95 bis 2,07 Milliarden Euro für das Gesamtunternehmen liegen.
TAP fliegt tiefer in die roten Zahlen
TAP ist aufgrund ihres Südatlantiksystems für Lufthansa und Air France-KLM interessant, hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Nettoverlust aber um 40 Prozent auf 99,2 Millionen Euro ausgeweitet.
Schuld sei ein "starker Anstieg der Treibstoffpreise", sagte TAP-Chef Luis Rodrigues laut einer Mitteilung. Im zweiten Quartal 2026 fiel die Tankrechnung bei TAP Air Portugal 52,3 Prozent höher aus als im Vorjahreszeitraum.
© aero.de | Abb.: Airbus | 07.09.2026 10:54







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