Sanierung
08:32 Uhr

Volotea verkleinert Airbus-Flotte

Volotea A319 VIE
Volotea Airbus A319, © Flughafen Wien

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BARCELONA - Die spanische Regionalfluggesellschaft schrumpft sich gesund: Volotea trennt sich von Flugzeugen und Mitarbeitern.

Volotea setzt zu einer gerichtlich überwachten Sanierung an. Entsprechende Anträge hat die spanische Regionalairline nach übereinstimmenden Medienberichten vergangene Woche auf den Weg gebracht.

Dabei soll die Flotte von zuletzt 41 auf 30 bis 35 Flugzeuge verkleinert werden, zudem plane Volotea den Abbau von rund 50 Stellen

Nach früheren Verlautbarungen will die spanische Airline 56 Millionen Euro Verbindlichkeiten in Anteile ummünzen - und über eine Kapitalerhöhung 15 Millionen Euro einnehmen.

Zu der Kapitalerhöhung soll Aegean Airlines 9,5 Millionen Euro beisteuern. Aegean ist bereits seit 2024 an Volotea beteiligt. Nach einer jüngeren Kapitalmaßnahme hält die griechische Airline bereits mehr als 20 Prozent an der spanischen Airline. Im März 2026 hatte Aegean Airlines eine weitere Kapitalinfusion in Volotea über rund zehn Millionen Euro angekündigt.

Mit der geplanten Restrukturierung würde Aegean wahrscheinlich zum kontrollierenden Gesellschafter bei Volotea aufsteigen. Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor. Volotea betreibt 16 Airbus A319 und 25 A320.

Volotea hatte 2025 ihr Betriebsergebis (EBIT) bei 818 Millionen Euro Umsatz auf 47,4 Millionen Euro gesteigert. Der Preisschock beim Kerosin hat die Airline nach Berichten seit März 2026 aber mit 150 Millionen Euro belastet.
© aero.de | 29.09.2026 08:32


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