Neues Topmodell
14:05 Uhr

Airbus rechnet "A350-2000" durch

Airbus A350-1000
Airbus A350-1000, © Airbus

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TOULOUSE - Die Boeing 777-9 spielt zum erwarteten Lieferstart 2027 in einer eigenen Liga. Airbus fehlt ein echtes Gegenstück im eigenen Portfolio - zumindest noch. Der Hersteller setzt sich laut Airbus-Chef Guillaume Faury mit dem "Business Case" einer kapazitätsstarken A350-Version jenseits der A350-1000 auseinander.

"Analyse- und Vorbereitungsphase": Airbus holt laut Konzernchef Guillaume Faury Stimmen zu einer neuen A350-Topversion ein.

"Wir prüfen Chancen und wie das Produkt aussehen könnte", sagte Faury am Mittwoch nach Vorlage der Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2026. "Außerdem stimmen wir uns mit Partnern und Lieferanten ab, um sicherzustellen, dass wir in der Lage sind, so ein Programm  soumzusetzen, dass sich ein tragfähiger Business Case ergibt."

Laut Faury befinde sich Airbus hinsichtlich der gemeinhin als A350-2000 bezeichneten Version in einer "Analyse- und Vorbereitungsphase vor einer möglichen Markteinführung". Dies bedeute gleichwohl nicht, "dass bereits eine Entscheidung zur Markteinführung getroffen wurde", betone Faury. "Das ist nicht der Fall."

Airbus sieht "klar Nachfrage"

Airbus könnte mit einer A350-2000 Boeing ärgern - das Flugzeug käme nah an die 777-9 heran. "Es gibt ganz klar Nachfrage für eine längere gestreckte A350", hatte Lars Wagner, Chef der Airbus-Zivilsparte, kürzlich vor Medienvertretern in Toulouse gesagt..

Schon heute bietet Airbus sein wichtigstes Interkontflugzeug in fünf Varianten an: A350-900, A350-1000, A350-900ULR, A350-1000ULR, A350F. Mit einer zweiten Langversion - der "A350-1100" oder "A350-2000" - und höheren Raten will der Konzern die Gewinne im Programme in den 2030er Jahren zum Sprudeln bringen.

Den 400-Sitzer Markt hat Boeing mit der 777X mit über 700 verkauften Einheiten vor dem 2027 erwarteten Lieferstart hingegen für sich.

Das aktuelle Airbus-Topmodell ist hier keine echte Alternative - rund 200 seit Anfang 2025 verkauften 777X stehen weniger als 100 Neuaufträge für die A350-1000 gegenüber.

Auf Luftfahrtmessen hatten Airbus-Leute in der Vergangenheit Eckwerte einer "A350-2000" in die Runde geworfen: 79 Meter Rumpflänge und 414 Sitze als Ausgangspunkt - 45 Sitze mehr als die A350-1000 hat. Eine "A350-2000" würde so zur Boeing 777-9 aufschließen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 29.10.2026 14:05

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Beitrag vom 29.10.2026 - 14:11 Uhr
Am Abflugort vorne rein, nach hinten durchgehen und schon am Zielort aussteigen!
Nee, im Ernst, das kann u.a. wegen zu hoher VR und V2 (Heck nahe am Boden) wie der A346 eine perf.- Krücke werden. Irgendwann ist jeder Entwurf ausgelutscht. So wie die Zitrone von CS.


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