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Britische Behörde: Ryanair soll Streikopfer entschädigen

Ryanair Boeing 737-800
Ryanair Boeing 737-800, © NUE

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LONDON - Die britische Luftverkehrsaufsicht CAA hat rechtliche Schritte gegen Ryanair angekündigt, weil diese die von Streiks betroffenen Passagiere nicht entschädigen will.

Ryanair hat sich bislang auf die bisherige Rechtsprechung berufen, dass Streiks zu den "außergewöhnlichen Umständen" zählen, bei denen die Airlines nicht zahlen müssen. Die CAA vertritt hingegen die Auffassung, dass bei diesen Crew-Streiks den Passagieren nach den EU-Richtlinien doch Entschädigungen zustehen.

Nach einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur PA vom Mittwoch hat Ryanair daraufhin die Zusammenarbeit mit der CAA-Schlichtungsstelle ADR beendet.
© dpa-AFX | 05.12.2018 12:20


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