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Erste Angebote für Malaysia Airlines

Malaysia Airlines Airbus A380
Malaysia Airlines Airbus A380, © Ingo Lang

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KUALA LUMPUR - Malaysia Airlines steht im Schaufenster. Laut Premierminister Mahathir Mohamad liegen der Regierung erste Angebote für die Airline vor. Bei der Auswahl der richtigen Mitaktionäre sich der Staat Zeit lassen - unter den Interessenten ist auch ein früherer Topmanager von AirAsia.

In die Neuaufstellung von Malaysia Airlines kommt Bewegung. Der Staatsfonds Khazanah Nasional - aktuell einziger Aktionär von Malaysia Airlines - will einen Partner finden, nachdem der Staat bisher bereits 1,5 Milliarden US-Dollar in den Umbau von Malaysia Airlines gepumpt hat.

Laut Mahathir haben sich inzwischen vier Interessenten gemeldet, die entweder eine Beteiligung an Malaysia Airlines erwerben oder für die Verwaltung der Airline bieten wollen. "Wir müssen jemand mit Erfahrung finden", sagte der Premierminister vor Medienvertretern in Kuala Lumpur. Es werde keine vorschnellen Festlegungen geben.

Nach Informationen der Zeitung "Edge" gehören die Unternehmensgruppe Weststar und die Beratungsfirma Jentayu Danaraska zum Bieterfeld. Letztere hatte sich schon 2014 für Malaysia Airlines interessiert, war bei der damaligen Regierung jedoch abgeblitzt.

Auch Pahamin Abdul Rajab rechnet sich Chancen auf eine 49-Prozent-Beteiligung an Malaysia Airlines aus. Der ehemalige Vorstand von AirAsia kennt das Airlinesgeschäft und will Malaysia Airlines als Premiummarke erhalten - die Tochterfirma Firefly aber zu einem echten Preisbrecher entwickeln.

AirAsia und deren Chef Tony Fernandes seien "in diesen Vorschlag nicht eingebunden", sagte der Manager der Zeitung "The Star". "Wir werden nach einem Umbau von Malaysia Airlines Wettbewerber sein."

Schulterschluss mit Singapore Airlines

Malaysia Airlines sucht nach einer tragfähigen Strategie für die 2020er Jahre - und aktiviert dabei alte Partnerschaften neu: Singapore Airlines und Malaysia Airlines werden neue Codeshareflüge auflegen und sich auch bei Fracht und Technik eng miteinander verzahnen, obwohl die Airlines Mitglieder konkurrierender Allianzen sind.
© aero.de, Bloomberg News | Abb.: Ingo Lang | 09.07.2019 08:24


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