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Bei American Airlines sind 13.000 Jobs in Gefahr

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Boeing 737-800 NG der American Airlines, © AA
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FORT WORTH - Die Insolvenz der US-Fluggesellschaft American Airlines dürfte rund 13.000 Mitarbeiter den Job kosten. Diese Zahl nannte Konzernchef Tom Horton bei einem Treffen mit Gewerkschaftsvertretern, bei dem er seinen Plan zur Rettung der verlustreichen Fluglinie vorstellte. Demnach trifft es die Mechaniker und Mitarbeiter in der Gepäckabfertigung besonders hart. Auch 2.300 Flugbegleiter und 400 Piloten sollen gehen.

"Wir werden diese Reise mit deutlich weniger Leuten beenden", schrieb Horton am Mittwoch in einem offenen Brief an die insgesamt 88.000 Beschäftigten des drittgrößten Luftfahrt-Konzerns der USA. "Aber wir werden auch Zehntausende Jobs sichern, die verloren gegangen wären, wenn wir diesen Kurs nicht eingeschlagen hätten."

Horton will insgesamt 2 Milliarden US Dollar jährlich einsparen und gleichzeitig mit weniger Leuten den Umsatz um 1 Milliarde Dollar steigern. Die Einschnitte beim Personal sollen 1,25 Milliarden US Dollar sparen.

American Airlines musste im letzten Berichtsquartal etwa 29 Prozent ihrer Einnahmen für Personalkosten aufwenden. Die Deutsche Lufthansa hatte im dritten Quartal 2011 zum Vergleich lediglich knapp 23 Prozent ihres Umsatzes für Personal ausgegeben.

Neben den Einsparungen bei den Mitarbeitern sollen Optmierungen des Produkts und eine schnellere Ausgliederung alter Flugzeuge die oneword-Airline entlasten, erklärte Horton.

Der American-Airlines-Mutterkonzern AMR hatte im November nach andauernden Verlusten Insolvenz angemeldet. Der Flugbetrieb geht aber weiter und das Management rechnet damit, dass ein Neustart gelingt. Auch andere große US-Fluglinien hatten sich schon durch eine Insolvenz von Schulden und Personalkosten befreit und verzeichnen heute wieder Gewinne.

© dpa-AFX, aero.de | Abb.: world-of-aviation.de, Björn Schmitt Aviation Photography | 02.02.2012 06:59




Leser-Kommentare (1)

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03.02.2012 09:12
Ich denke man darf gespannt sein, wie sich die Dinge bei American Airliners weitre entwickeln. Ich denke da vor Allem an die oneworld-Allianz, denn die dürfte ja ganz schön blöd aussehen, wenn ihr US-Mitglied vom Skyteam-Partner Delta oder von der Star Alliance-Linie US Airwazs gekauft wird. Gibt es irgendwelche Szenarien, was oneworld dann tun wird? Wird man vielleicht versuchen, JetBlue oder eine andere der großen Billiglinien ins Boot zu holen, um einen US-Partner zu haben?


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